Kennst du das Gefühl, wenn du dich auf einen Anlass freust, den du schon lange vorher mit Freunden geplant hast, und plötzlich sagt dir eine deiner Freundinnen (oder einer deiner Freunde) einfach «Nein», ich mache nicht mit? Sofort steigt in dir eine Enttäuschung auf und ein schaler Nachgeschmack: Warum steigt diese Person so plötzlich aus unserem gemeinsamen Projekt aus? Was habe ich getan, dass sie mich nicht mehr will?

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Ich bin der Fehler

Oft fragst du dich dann, was du falsch gemacht hast und wie du diesen Bruch hättest vermeiden können. Du und deine Dienste werden zurückgewiesen, bei dir kommt es so an, als ob du nicht gut genug bist. Eine solche Ablehnung kann dich in deinem tiefsten Inneren treffen, auch wenn sie eigentlich aus einem manchmal kleinen Anlass getroffen wurde und nichts mit deiner Person zu tun hat. Doch du suchst in dir an einem Fehler. Wer sonst kann Schuld daran sein? Niemand ausser dir.

Alte Wunden aus der Kindheit

Wie bereits in Teil 1 und Teil 2 dieses Blogs darauf hingewiesen, sind es oft tiefe Wunden aus der Kindheit, die bei einem solchen «Nein» getroffen und neu aufgerissen werden. Vielleicht haben wir als kleines Kind einmal tagelang unser Bestes gegeben, um etwas zu basteln und es danach mit Stolz den Eltern zu präsentieren, doch dein Werk erntete nur ein Kopfnicken. Du fühltest dich zurückgewiesen und enttäuscht, deine Arbeit und dein Herzblut für dieses Projekt wurden nicht wertgeschätzt. Vielleicht waren deine Eltern gerade anderweitig zu sehr beschäftigt oder hatten Sorgen, so dass sie nicht auf dich eingingen, als du es gebraucht hättest. Dein Leben geht weiter, doch dein inneres Kind wird diese Ablehnung nicht so schnell vergessen. Genau genommen trägst du diese Wunde immer noch in deinem Herzen, auch wenn du jetzt als erwachsene Person durchs Leben gehst. Jede noch so kleine Ablehnung, jedes noch so kleine «Nein» kann in dir dann erneut die Traurigkeit auslösen, die du damals als kleines Kind erfahren hast. Doch da du sie zu dem Zeitpunkt nicht einordnen oder verarbeiten konntest, trägst du sie immer noch in deinem Innern mit, wo sie dich unbewusst sabotiert.

Wie heilst du eine alte Wunde?

Indem du hinschaust, die jetzige Situation genau analysierst und dich dann fragst, welche Ablehnung der heutigen Situation zu Grunde liegt, die dich schmerzt. Visualisiere dein inneres Kind, frage es danach. Du wirst erstaunt sein, was du für eine Antwort erhalten wirst. Dann schenke du ihm die Aufmerksamkeit, die es damals vermisste. Sag ihm, dass du es liebst, dass du es schätzt und dass du sein bester Freund bist. Sag ihm dies jeden Morgen nach dem Aufstehen und jeden Abend vor dem Schlafengehen. Wertschätzung beginnt bei dir selbst – in deinem Innern. Wenn du sie dir selbst gibst, wirst du unabhängig von den Reaktionen der Menschen in deinem Umfeld. Dann kann dich auch ein «Nein» nicht mehr aus dem Gleichgewicht bringen.

Nächste Woche in diesem Blog: Ich lehne mich selbst ab.

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