Leidest du oft an Halsschmerzen? Oder hast du oft eine belegte Stimme, einen rauen Hals? Dann kann es gut sein, dass du aufgestaute Wut dort deponiert hast. Warum gerade im Hals, fragst du dich jetzt vielleicht. Unser Halschakra ist unser Sprachorgan. Dort drücken wir unsere Meinung aus – oder auch nicht – wir kommunizieren mit unseren Mitmenschen, setzen Grenzen – oder auch nicht. Wenn du jetzt oft deine Meinung zurückhältst und vor allem deine negativen Gefühle nicht ausdrückst, dann schadest du so deinem Halschakra. Was hat das für Auswirkungen?

Beschlagene Glasscheibe

Stell dir dein Halschakra einmal wie eine saubere Glasscheibe vor, durch die die Sonnenstrahlen in das Innere eines Zimmers gelangen und es erwärmen. Jedes Mal, wenn du dich über eine Person ärgerst und deine Wut nicht kundtust, wird sich ein kleiner Fleck auf der Glasscheibe bilden. Nach und nach wird die Glasscheibe nicht mehr durchsichtig sein, das Licht kann das Zimmer nicht mehr erreichen und du siehst auch nicht mehr hinaus. Dein inneres Zimmer verdunkelt sich und du wirst traurig, auch wenn du dazu gerade keinen Grund finden kannst.

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Energie kann nicht mehr richtig zirkulieren

Wenn dein Halschakra nicht mehr sauber ist – oder um beim Beispiel zu bleiben: deine Glasscheibe – dann kannst deine Energie in deinem Körper nicht mehr richtig zirkulieren. Sie bewegt sich dann höchstens von deinen Füssen bis zu deinem Hals, doch den Kopf erreicht sie nicht mehr: der Hals blockiert den Energiefluss. Dein Kopf wird also vom restlichen Körper abgetrennt. So bleibst du in deinem Kopf stecken und nimmst deine Gefühle nicht wahr, die sich im Rest deines Körpers ablagern. Das hat den Vorteil, dass du dich ihnen nicht annehmen musst. Aber auch den Nachteil, dass sie dich krank machen, weil du sie nicht wahrnehmen kannst. Du befindest dich in einem dauernden Alkoholrausch sozusagen, läufst wie durch einen Nebel durch deinen Alltag. Natürlich kannst du dich mit der Zeit an diesen Zustand gewöhnen und nimmst ihn als normal hin, ohne dich darum zu kümmern, dass deine Lebensqualität jeden Tag weiter abnimmt. Denn wenn die Energie nicht mehr richtig zirkulieren kann in deinem Körper, wirst du dich auch oft müde und ausgelaugt fühlen. Vielleicht merkst du auch, dass dein Kopf wie vom Körper abgetrennt ist und für sich alleine zu leben scheint.

Schleichende Krankheit

Wenn du lange und hartnäckig deine Wut herunterschluckst, dann kann es sein, dass dies nicht nur bei häufigen Halsschmerzen oder belegtem Hals bleiben wird. Es ist eine schleichende Krankheit, die sich in dir breit macht. Und ohne du es dich versiehst, stehst du einem Tumor gegenüber, der sich in deinem Hals gebildet hat. Jetzt steigt Panik in dir auf, dein Leben scheint bedroht. In dieser Situation ist es umso schwieriger, mit der Vergebungsarbeit zu beginnen und die Wut loszulassen. Das sind zwei verschiedene Sachen: Wut loslassen und Vergebung. Du brauchst auch nicht alles auf einmal zu machen. Wenn du der Person, die dich über Jahre emotional verletzte, nicht verzeihen kannst oder willst, dann beginne einfach damit, deine Wut loszulassen (wie in Blogteil 2 beschrieben). Schritt für Schritt. Tag für Tag. Vielleicht wirst du am Ende des Prozesses bemerken, dass du unbewusst mit der Wut auch dein Opferdasein losgelassen hast, das du über lange Zeit genährt und gelebt hast. Opfer sein ist bequem. Wenn du ein Opfer bist, liegt die Schuld nicht bei dir und du brauchst nicht zu handeln. Doch so einfach ist das nicht. Denn in dieser Situation blockierst du nicht nur deine Energie, sondern auch deinen Lebensfluss und damit alles Gute, das sonst in dein Leben treten würde.

Nächste Woche in diesem Blog: Warum du dich mit der unausgesprochenen Wut selbst blockierst.

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