Vergebung – für die anderen

Fühlst du dich bereits als ungetrennter Teil des einen Seins? Mit allen anderen Wesen verbunden? Oder befindest du dich immer noch in der Illusion des Menschseins, in der du dich als getrennt von allen anderen empfindest? Auch getrennt von Mutter Erde? Dann ist es an der Zeit, dass du deinen Horizont für andere Möglichkeiten öffnest. Dann wird es dir leichter fallen, zu verzeihen.

Verbindung mit anderen

Wie kannst du dir das vorstellen, dass du mit allen anderen auf dieser Erde verbunden bist? Ein altes Sprichwort sagt, dass wenn ein Schmetterling in Asien mit seinen Flügeln schlägt, das im Westen einen Orkan auslösen kann. Genau so kannst du dir das in etwa vorstellen. Wir alle denken zum Beispiel unzählige Gedanken pro Tag. Doch diese Gedanken verschwinden nicht einfach so im Äther oder im Universum. Nein, jeder Gedanke «schwirrt» dann weiter als Energie in der Luft herum. Wir können nur ahnen, wie viele Gedanken sich im Laufe der menschlichen Entwicklung hier auf der Erde angesammelt haben. Und ich gehe davon aus, dass der Mensch mindestens 200’000 Jahre alt ist. Wenn du also einen Gedanken denkst – ob positiv oder negativ – schickst du diesen nicht nur in dieses gigantische Energiefeld, sondern du verbindest dich gleichzeitig mit diesem Gedankenfeld. Das verstärkt dann deine Emotion, die mit diesem Gedanken verbunden ist. Oder anders ausgedrückt: Wenn du wütend bist, wirst du noch wütender. Wenn du traurig bist, wirst du noch trauriger. Wenn du glücklich bist, wirst du noch glücklicher. Also tust du dich gut daran, sehr gut auf deine Gedanken zu achten. Aktuell steigt die Schwingungsfrequenz der Erde weiter an. Viel Licht erreicht uns. Das beschleunigt und bekräftigt diese Gedankenfelder. So können sich also deine Gedanken noch viel rascher manifestieren. Daher überlege dir gut, was du in den nächsten Wochen und Monaten denken willst und wohin du deine Energie schickst.

Energetisch verbunden

Wir sind nicht nur gedanklich, sondern auch energetisch mit allen anderen Menschen – sowie den Tieren, Pflanzen und all den anderen Wesen hier auf der Erde – verbunden. Um auf das Beispiel mit dem Schmetterling zurückzukommen: Wenn du etwas Positives denkst, dann hilft dies auch einem Menschen am anderen Ende der Welt. Vielleicht braucht dieser Mensch gerade einen positiven Gedanken in einer bestimmten Sache und «fängt» dann deinen Gedanken im Äther auf. So einfach ist das – wenn auch für unseren Verstand schwer nachzuvollziehen. Daher ergibt es auch Sinn, dass du den Groll, die Wut, den Hass und die Unmut über deine Mitmenschen jetzt (endlich) loslässt. Es kann sich dabei um negative Gefühle und Gedanken handeln, die in den letzten drei Jahren entstanden sind. Oder aber auch um Gedanken, die du bereits jahre- oder jahrzehntelang mit dir herumschleppst. Jetzt ist es an der Zeit, deinen emotionalen Rucksack zu leeren. Warum?

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Frieden in dir

Wie bereits im vorangegangenen Blogteil erwähnte, ist jetzt die Zeit gekommen, endlich Frieden in dir herzustellen. Am besten beginnst du damit, allen Menschen zu vergeben, die dich in deinem bisherigen Leben verletzt haben. Ja, das kann womöglich eine längere Liste sein, die du da – mental oder von Hand – erstellst. Und es ist dir vielleicht nicht möglich, all diesen Menschen auf einmal zu vergeben. Dann sagst du einfach mental zu ihnen: Ich versuche, dir zu verzeihen. Das nimmt den Druck von dir. Denn es ist nicht immer einfach, alte, tiefe Wunden einfach loszulassen – ich spreche da aus Erfahrung. Doch sich noch weiter jahrelang an sein Opferdasein zu klammern, bringt nichts. Nur einen enormen Energieverlust bei dir und eine energetische Blockade, die dich in deinen Herzensthemen nicht weiterkommen lässt. Also beginne am besten gleich heute mit der Vergebungsarbeit. Wie in den anderen Blogteilen geschrieben, bedeutet vergeben nicht, dass du die Taten und Worte der anderen gutheisst. Es bedeutet lediglich, dass du dich von deren negativen Energie löst. Du befreist dich – und dein Gegenüber. Ist das nicht toll? Mit der Zeit – und nimm dir dafür so viel Zeit, wie du brauchst – wirst du spüren, wie dein Groll immer weniger wird und wie sich ein tiefer, innerer Frieden in dir ausbreitet. Das ist ein wunderbares Gefühl. Und das beste daran ist: du wirst nicht mehr so rasch «getriggert». Das heisst, es gelingt anderen Menschen nicht mehr so einfach, dich aus der Ruhe zu bringen, denn du hast deine Wunden geheilt. Sie müssen dich also mit ihrem Verhalten nicht mehr darauf aufmerksam machen, dass du deine «Hausaufgaben» noch nicht gemacht hast. Du kannst also bei diesem Vorgehen nur gewinnen.

Vergebungsrituale

Du kannst die Vergebung mental machen, laut sagen oder auch aufschreiben. Die Worte spielen dabei keine Rolle. Wichtiger ist deine Bereitschaft, den anderen zu verzeihen und aus ganzem Herzen loszulassen. Je mehr du diese Übung durchführst, desto tiefer wird dein innerer Frieden. Und das beste daran ist: Je mehr Frieden du in dir verspürst, desto mehr Frieden sendest du ins Aussen. Du sendest damit also Friedensenergie in den Äther. Diese Energie kann ein anderer Mensch – irgendwo auf dieser Welt – auffangen und ebenfalls beginnen, sich für den Frieden einzusetzen und in sich selbst «aufzuräumen». Wenn dies beginnt, können wunderbare Dinge auf dieser Erde entstehen. Plötzlich stehen die Menschen auf und wollen den Frieden – und erreichen ihn, denn sie leben ihn aus ihrem Innern. Zuerst beginnen wir im Innen, dann geschieht es auch im Aussen. Das ist die Macht des einzelnen Menschen, die kann niemand und nichts aufhalten. Denn dieser innere Friede kommt aus unserem Herzen. Und dein Herz ist dein machtvollstes Instrument, das du besitzt.

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