Fragst du dich auch ab und zu, warum du ausgerechnet in deine Familie hineingeboren wurdest? Du fühlst dich wie das schwarze Schaf der Familie, weil du überhaupt nicht nach dem strebst, was deine anderen Familienmitglieder gut finden, weil du ganz andere Interessen hast. Du hast vielleicht auch eine andere Weltanschauung, einen total anderen Lebensstil und auch eine Meinung, die 180 Grad von der abweicht, die in der Regel in deiner Familie herrscht.

Wenn du daran glaubst, wie ich, dass du dir deine Familie selbst auswählst, in die du hineingeboren wirst, dann kannst du also niemanden dafür verantwortlich machen dafür, dass du anders bist als deine Familie. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn so kannst du viel lernen und wächst an den unterschiedlichen Meinungen und den Herausforderungen, die deine Familie dir stellen mag. Das ist die positive Sicht der Situation, denn es kommt immer darauf an, wie du das Ganze siehst.

Wenn du alles negativ siehst und dich als schwarzes Schaf der Familie fühlst, nur weil du andere Überzeugungen und Interessen hast, dann ist das dein ganz persönlicher Entscheid. Und einer, der in dir das Gefühl der Einsamkeit nährt. Du willst ja schliesslich geliebt werden – das wollen wir alle und danach sehnen wir uns unbewusst. Die Liebe. Doch wenn du diese Liebe im Aussen, am ersten bei deiner Familie suchst, wirst du oft schon als kleines Kind enttäuscht werden. Die Aufgabe deiner Familie ist es nicht unbedingt, dich zu lieben, auch wenn du es dir noch so sehr wünscht. Ihre Aufgabe ist es, dich etwas zu lehren. Und das kannst du aus Herausforderungen wunderbar. Was ist aber deine Aufgabe darin?

Dass du den Weg zu dir selbst gehst und die Verbindung in dein Inneres stärkst. Denn wenn deine Familie in dir das Gefühl der Einsamkeit auslöst, weil du anders bist, ist es umso wichtiger, dass du mit dir selbst in Verbindung steht, dich hörst und dem Ruf deiner Seele folgst. Dann gibst du auch deinen Familienmitgliedern nicht die Schuld für dein Leben, das vielleicht gerade nicht optimal läuft. Weder dein Vater noch deine Mutter sind daran schuld, wie es dir heute geht, denn du alleine trägst die Verantwortung für dein Leben. Ja, vielleicht haben sie dir als Kind nicht das mitgegeben, wonach du dich gesehnt hast. Doch das ist kein Grund, traurig zu sein oder für Vorwürfe und Anschuldigungen. Du alleine kannst dir alles geben, was du an Gefühlen vermisst, indem du dich deinem Innern zuwendest. Höre in dich hinein. Sage dir täglich: «Ich liebe dich» und blicke dir dabei im Spiegel in die Augen. Nimm dich und deine Bedürfnisse wahr und lebe danach. Gib dir selbst das, wonach du dich sehnst und werde unabhängig von den Menschen in deiner Familie.

Nächste Woche in diesem Blog: Warum du dich an deinem Arbeitsplatz einsam fühlen kannst und was du in dieser Situation unternehmen kannst.

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