Auf dem Weg – Teil 4

Täglich überarbeite ich also weiter mein Buch. Zeile um Zeile. Kapitel um Kapitel. An einigen Tagen fliesst der kreative Prozess und es ist eine Freude, wie die Wörter nur so aus meinem Handgelenk purzeln. Aber es gibt auch Tage, an denen es gar nicht vorwärts geht. Denn – so kreativ ist der Prozess eben auch nicht. Überarbeiten heisst nicht neu erschaffen. Etwas umzuschreiben, das bereits da steht, ist viel schwieriger, als etwas auf einem weissen Blatt von Grund auf neu zu erschaffen. Das habe ich mittlerweile gelernt. Aber die Tatsache zu akzeptieren, ist nicht so einfach. Wer bewegt sich schon gerne im Schneckentempo? Ich auf jeden Fall nicht. Doch auch ich darf lernen, diese kleinen und kleinsten Schritte zu tun und weiter an mich selbst zu glauben. Es gibt auch Tage, an denen ich realisiere, dass ich mich zu viel selbst kritisiere, obwohl es gar keinen Grund dazu gibt. Hohe Ansprüche an sich selbst zu haben ist eine gute Grundlage, um eine wunderbare Arbeit zu vollbringen. Doch man muss die Balance finden zwischen wirklicher Verbesserung und Selbstsabotage. Einfach auch mal „Stopp“ sagen und das Schneckensein geniessen.

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