Wie weiblich darf ein Mann heute sein? Sind Machos noch aktuell? Was für Männer braucht die Neue Zeit?
Diesen Text schreibe ich für Männer, damit sie sich besser verstehen und nicht (mehr) an dem vom Aussen suggerierten Ideal orientieren. Und für Frauen, damit sie die Männer noch besser verstehen können und ihnen auch immer wieder mit Nachsicht begegnen, da die Männer es in dieser Zeit schwerer haben als wir Frauen – und das ist meine Wahrheit.
Männliche Weiblichkeit
Wie weiblich darf ein Mann heute sein? Die Zeit des Macho-Tums ist vorbei. Ab jetzt, da astrologisch das Wassermann-Zeitalter begonnen hat, ist auch der Mann aufgefordert, sich seiner Weiblichkeit zu stellen. Das bedeutet nicht, dass er jetzt homosexuell werden oder ganz in seinen Gefühlen ertrinken soll. Nein, es bedeutet, dass er sich seiner Gefühle erstens überhaupt bewusst wird und zweiten diese auch zulässt. Dazu ist es nötig, zuerst seine Gefühle von seinen Emotionen unterscheiden zu können. Worin liegt hier der Unterschied? Gefühle entstehen im Hier und Jetzt. Emotionen kommen aus der Vergangenheit, sind oftmals an negative Ereignisse gebunden und «verstecken» sich irgendwo im Körper, um in völlig unpassenden Momenten auf unerklärliche Weise an die Oberfläche zu gelangen. Emotionen verhalten sich also wie Terroristen. Sie operieren aus dem Untergrund, unserem Unterbewusstsein, heraus und überfallen uns am liebsten dann, wenn wir es am wenigsten erwarten. Doch es gibt auch eine gute Nachricht dazu: jede verdrängte Emotion wird in unserem Körper eingeschlossen. Das hat zwar erstens zur Folge, dass sie uns von dort aus immer wieder «überfallen» kann. Doch zweitens bedeutet das auch, dass wir diese Emotion in unserem Körper aufspüren, erkennen und danach loslassen können. Mehr dazu kannst du im Buch von Bradley Nelson, der Emotionscode, nachlesen und an dir selbst anwenden. Ich kann es nur empfehlen. Schritt für Schritt kannst du dich mit dieser Methode deiner «weiblichen Männlichkeit» nähern, dich deinen Emotionen stellen und damit den Weg frei machen für echte Gefühle, die du dann bis in die Tiefen deines Herzens fühlen und wahrnehmen darfst. Ein neues Lebensgefühl erwacht, fernab vom Patriarchat und dem Macho-Tum.
Patriarchat
Wie bereits erwähnt, hat das Wassermann-Zeitalter begonnen. Auf der Erde wechselt sich das Patriarchat mit dem Matriarchat ab. Was hat das für dich als Mann (und als Frau) zu bedeuten? Als erstes darfst du dir vor Augen führen, dass das Patriarchat mehrere tausend Jahre hier auf der Erde galt. Das bedeutet, dass diese Gesellschaftsform und die Lebensgewohnheiten der Männer über viele Generationen weitergegeben wurden. Diese Prägungen schlummern also noch in deinem Körper – bewusst oder unbewusst – und dürfen jetzt von dir aufgelöst werden. Unabhängig davon, ob du heute ein Mann oder eine Frau bist. Denn es ist gut möglich, dass du in einer deiner früheren Inkarnationen das andere Geschlecht hattest. Also steht es dir nicht an, als Frau zum Beispiel heute alle Männer zu verfluchen – oder umgekehrt. Wertvoll ist zu erkennen, dass du es mit einer ganzen Ahnenreihe zu tun hast, sobald du dich entscheidest, in deine neue Weiblichkeit zu kommen. Daher wirst du an der Arbeit mit deinen Ahnen fast nicht darum herum kommen. Du darfst also nicht nur deine negativen, männlichen Prägungen, sondern auch die ihren auflösen. Glaubenssätze und Überzeugungen wie: ein Mann muss stark sein, ein Mann ist stärker als eine Frau, der Mann ist das Oberhaupt des Haushalts/des Unternehmens, ein Mann darf nicht weinen, ein Mann darf keine Gefühle zeigen – um hier nur ein paar Beispiele zu nennen – dürfen jetzt aus deinem System ziehen und Platz für die neue männliche Weiblichkeit schaffen. Das beantwortet auch meine eingangs gestellte Frage: Sind Machos noch aktuell? Ganz klar: Nein. Wenn du beim Lesen dieser Zeilen unsicher bist, wie du denn diese negativen Überzeugungen aus deinem System kriegst, dann treffe einfach innerlich die Entscheidung, dass du diese loswerden willst. Dann bittest du dein geistiges Team (Schutzengel, Urahnen, Lichtwesen, Naturwesen) um Unterstützung. Sie werden dich zu den für dich richtigen Informationen führen: ein Buch, ein Video, ein Artikel, eine Person, die dich dabei unterstützen kann, Gleichgesinnte zum Austausch. Vertraue und lasse dich führen.
Mediale Begleitung
Herz öffnen. Blockaden lösen. Dich von Belastungen befreien.
Die Neue Zeit
Was für Männer braucht die Neue Zeit? Gleichzeitig mit deiner Arbeit an der Vergangenheit geht es heute auch darum, dich in die Neue Zeit zu begeben, die bereits begonnen hat. Das bedeutet, dass du deine männliche Weiblichkeit (als Mann) selbst definieren darfst. Lass dir von nichts und niemandem vorschreiben, was das genau sein soll. Denn wie bei der Frau (Blogteil 1 dieser Serie) ist es auch beim Mann so: er wird von Idealen der Gesellschaft beeinflusst, die unerreichbar sind und sicher nicht zu seinem Wohle. Kein Mann kann stark sein und über Leichen gehen in der Berufswelt und abends ein frommes Lamm, ein liebender Ehemann und ein hingebungsvoller Vater am Abend und am Wochenende. Hier ist die Diskrepanz der Gefühle zu gross. Früher oder später wird er daran zerbrechen oder sich innerlich zerreissen. Er muss seine Gefühle permanent unterdrücken – die positiven wie auch die negativen – um sein Leben einigermassen im Griff zu behalten und «normal» funktionieren zu können. Doch – was bedeutet schon normal? Und im Griff halten heisst doch nichts anderes als Kontrolle und wieder Unterdrückung der eigenen Gefühle. Das ist sehr energieaufwendig und lässt schliesslich einen ausgebrannten Mann auf der Strecke. Du erinnerst dich vielleicht – in Teil 1 dieser Serie beschrieb ich die ausgebrannte Frau… was für eine «zufällige» Übereinstimmung. Wenn sich also ein ausgebrannter Mann und eine ausgebrannte Frau begegnen – oder bereits eine gemeinsame Partnerschaft führen – kannst du erahnen, wohin das führen wird: in eine emotionale Katastrophe mit vielen gegenseitigen Schuldzuweisungen und seelischen Wunden, die man sich (meist unbewusst) gegenseitig zufügt, obwohl man eigentlich das Gegenteil von dem möchte, nämlich: Friede, Harmonie, bedingungslose Liebe, Vertrauen, Zweisamkeit, Zärtlichkeit und vieles mehr. Wie sieht jetzt der Ausweg aus dieser auf den ersten Blick verfahrenen Situation aus? Einer muss anfangen. Du. Am besten bei dir selbst. Du räumst in deinem Innern auf, verabschiedest dich von negativen Emotionen (deine wie auch die deiner Urahnen) und beginnst, deine neue männliche Weiblichkeit zu definieren und sie dann Schritt für Schritt in deinem Leben umzusetzen. Du wirst sehen, wie rasch sich deine Partnerin darüber freuen wird und wie sie dir auf halbem Weg entgegen kommen wird. Versuche es. Du kannst dabei nur gewinnen.
Das gilt übrigens auch für uns Frauen. Auch wir dürfen in unserem Innern beginnen und uns dann überraschen lassen, wie wir auf unseren Partner und die anderen Männer wirken und wie sie ihrerseits auf uns reagieren.
Welche Weiblichkeit braucht die Neue Zeit? Warum ist die Weiblichkeit so wichtig in der Neuen Zeit? Bleibt die Männlichkeit dabei auf der Strecke? Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir den Antworten auf diese Fragen nachzugehen. Nächste Woche in meinem Blog: «Weiblichkeit – in der neuen Zeit».
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