Wie wohl fühlst du dich in deiner Umgebung? Welche Menschen lädst du in dein Umfeld ein? Wo lassen dich alte Gewohnheiten im Status quo verharren?
Akzeptiert sein
Jeder Mensch hat das Ur-Bedürfnis in sich, geliebt zu werden, so wie er heute ist. Angenommen und akzeptiert zu sein von seinem Umfeld. Mit all seinen Ecken und Kanten. Mit seiner gesamten Persönlichkeit. Das ist ganz normal. Doch kein normaler Zustand in unserer heutigen Gesellschaft, in der man das Gefühl vermittelt erhält, man müsse einem gewissen «Standard» folgen, damit man von den anderen wahrgenommen und dann auch akzeptiert wird. Die sozialen Medien sind voll von solchen «Vorschlägen», wie man zu sein hat, wie man aussehen sollte oder welchen Beruf man ausüben sollte, um attraktiv und begehrt zu sein. Doch – ist das wirklich dein Ziel? Ergibt es einen Sinn, einem sogenannten Standard nachzueifern, der irgendjemand – wer eigentlich genau? – einmal festlegte und der dich nur unglücklich macht, weil du ihn nicht erreichst? Ja, nicht erreichen kannst. Wer kann schon mit Models und Photoshop-Bildern konkurrieren? Wohl kaum jemand. Das ideale Bild eines erfolgreichen Menschen – hübsch, sportlich, intelligent, steile Karriere, begehrt und was sonst noch alles – ist so konfiguriert worden, dass es niemand erreichen kann. Trotzdem streben (fast) alle Menschen danach. Damit verdient eine ganze Maschinerie ihr Geld, wie zum Beispiel die Kosmetikindustrie, die Bekleidungsbranche, Fitnessstudios – um hier nur einige davon zu nennen.
Deine Umgebung
Daher stelle ich dir hier die Frage: Wie wohl fühlst du dich in deiner Umgebung? Bewegst du dich in einem Umfeld, das dir wirklich Freude bereitet und in dem du so angenommen bist, wie du in Wahrheit bist? Oder spielst du lediglich ein «Spiel», damit es so aussieht, als ob du dazugehörst und – hoffentlich – geliebt wirst? Hand aufs Herz. Wenn du dich ehrlich in deiner Umgebung umsiehst, wirst du erkennen, ob du hier tatsächlich aufblühst oder nur im Strom mitschwimmst, um ja nicht aufzufallen oder als «komisch» angesehen zu werden. Doch hier liegt gerade der Widerspruch: Du kannst nicht dich selbst leben und gleichzeitig im Strom mitschwimmen. Denn jeder Mensch ist ein Individuum. Es gibt so viele einzelne Wege wie es Menschen gibt. Jeder dieser Wege ist erfolgreich auf seine eigene Art und Weise. Vielleicht bist du glücklich, wenn du so nah wie möglich an der Natur lebst, abgeschieden von vielem und dafür in deiner Ruhe? Da ergibt ein (gestresstes) Stadtleben unter vielen Menschen keinen Sinn und wird dir nie das Glück bescheren, nach dem du dich sehnst. Oder du bist am liebsten immer draussen an der frischen Luft, verbringst aber den grössten Teil deines Alltags in einem Job, der dich an einen Computer und an einen Schreibtisch fesselt? Hier gilt es: der Wahrheit in die Augen zu blicken. Machst du diese Dinge wirklich, weil sie sich für dich stimmig anfühlen oder nur, um dazuzugehören?
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Menschen in deinem Umfeld
Welche Menschen lädst du in dein Umfeld ein? Das ist eine weitere Frage, die du dir stellen darfst, wenn du dich dazu entscheidest, der Wahrheit ins Gesicht zu blicken. Denn der Spruch «ein Nein ist auch ein Ja zu dir selbst» trifft es hier meines Erachtens sehr gut. Gibst du dich mit Menschen ab, weil sie dir womöglich bei deiner Karriere nützlich sein könnten? Oder weil es «cool» ist, wenn du mit ihnen gesehen wirst, sie dich aber im Grunde gar nicht interessieren? Sehen und gesehen werden regiert immer noch (zu) viel unsere derzeitige Welt. Doch das ist die alte Welt, die im Begriff ist, sich aufzulösen. Ob du es willst oder nicht. Es wird geschehen. Warum dich also dagegen wehren? Du kannst doch bereits heute beginnen, dir ein (neues) Umfeld zu schaffen, indem du nur noch auf Menschen triffst, die es gut mit dir meinen, denen du vertrauen kannst und die dich so mögen, wie du eben bist. Wie stellst du das an? Ganz einfach: du folgst deinem (Bauch)Gefühl. Wann immer sich eine Person für dich nicht gut anfühlt – und dazu braucht es keine rationale Begründung deines Verstandes – dann halte Abstand von ihr oder verabschiede sie aus deinem Leben. Ja, die Wahrheit kann manchmal im ersten Moment erschrecken, wenn du erkennst, dass du jahrelang mit der «falschen» Person zusammen warst. Vielleicht der falsche Partner, falsche Freunde, falsche Arbeitskollegen, ein falscher Job, falsche Karriere. Doch das Wort «falsch» ist hier nicht falsch, sondern zeigt dir auf, dass diese Menschen und dieses Umfeld einfach heute für dich nicht mehr stimmig sind. Es gab sicher eine Zeit, in der es alles zu dir gepasst hat. Doch heute, in deinem jetzigen Entwicklungs- und Bewusstseinsstand sind diese Menschen einfach nicht mehr stimmig für dich, weil du einen anderen Weg als sie eingeschlagen hast. Das ist nicht wertend gemeint. Kein Weg ist besser als der andere, jedoch stimmt dein neuer Weg jetzt besser für dich als der alte. Gut möglich, dass du noch gar nicht dazu aufgebrochen bist – jedenfalls nicht im Aussen. Aber – wenn du ehrlich bist zu dir selbst – bist du schon länger auf dem Weg. In deinem Innern. Und jetzt ist die Zeit gekommen, auch im Aussen etwas zu verändern. Was meinst du? Das Jahresende ist eine gute Zeit, zurückzublicken und zu schauen, welche Menschen dir noch gut tun und welche du nicht mehr in deinem Umfeld haben möchtest.
Alte Gewohnheiten
Ein Wechsel deines Umfelds ist nicht immer einfach und es gibt dabei auch Hindernisse. Die meisten entstehen in deinem Kopf und sind demzufolge selbstgemacht. Daher meine Frage: Wo lassen dich alte Gewohnheiten im Status quo verharren? Wie eingangs erwähnt, liegt der Wunsch geliebt und angenommen zu werden praktisch alle unsere Gewohnheiten zu Grunde. Daher kannst du dich immer wieder fragen: Tue ich das, weil es sich wirklich stimmig für mich anfühlt? Oder tue ich es nur, um geliebt und anerkannt zu werden? Was würde geschehen, wenn du eine alte Gewohnheit über Bord wirfst – zum Beispiel dein Stadtleben – und aufs Land ziehst? Vielleicht würdest du glücklicher denn je werden, neue nette Nachbarn antreffen und grundsätzlich gesünder leben. Vielleicht wäre das der Beginn eines komplett neuen Lebens für dich. Ich lade dich ein, einfach einmal darüber nachzudenken und in dich hineinzufühlen. Was lösen diese Zeilen in dir aus? Fühle hin. Ehrlich.
Warum bist du hier? Welches Ziel verfolgst du in deinem Leben? Wie sieht der Sinn deines Lebens aus? Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir den Antworten auf diese Fragen nachzugehen. Nächste Woche in meinem Blog: «Wahrheit – über deine Bestimmung».
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