Hast du manchmal das Gefühl, dich nicht mehr zu kennen? Ahnst du, dass du noch nicht dein wahres Ich lebst? Spürst du, dass da noch mehr in dir ist?
In dieser Episode zeige ich dir drei einfache, aber tiefgreifende Schritte, wie du die Antwort auf die Frage finden kannst: Wer bin ich wirklich? Damit wirst du zur wahren Schöpferin deines Lebens.
Schritt 1: Ziehe dich zurück – in der Stille hörst du dein wahres Ich
Schritt 2: Blicke auf deine Kindheit – hier erkennst du vieles
Schritt 3: Frage dein geistiges Team – hole dir Unterstützung
Lass dich inspirieren und in deinem Herzen berühren.
3 Schritte, wie du erkennst, wer du wirklich bist.
Schritt 1: Ziehe dich zurück – in der Stille hörst du dein wahres Ich
Vielleicht hast du in dieser Zeit der Veränderung das Gefühl, dich nicht mehr zu kennen. Oder du spürst, wie du quasi neben dir stehst und dir beim Leben zuschaust, ohne dass du es aktiv steuerst. Es kann sich anfühlen, als ob du fremdgesteuert bist oder wie ein Autopilot durch dein Leben gehst. Wie findest du aus diesem Hamsterrad heraus, das dich immer weiter in die Tiefe zu ziehen scheint?
Rückzug in die Natur
Das beste Mittel, um dieser Negativspirale entgegen zu wirken, ist dich immer wieder in die Natur zurückzuziehen. Du findest sicher einen Ort in deiner Umgebung, an dem du ungestört sein kannst, der nicht allzu weit entfernt ist und wo du ein paar Minuten ganz allein sein kannst. Natürlich bist du nie allein. Deine Schutzengel, dein geistiges Team und viele andere Lichtwesen sind stets an deiner Seite. Auch wenn du sie womöglich nicht wahrnehmen kannst. Vertraue, dass sie da sind. Mehr zur Zusammenarbeit mit ihnen erfährst du in Schritt 3 dieses Blogartikels. Am besten schreibst du dir so einen Rückzug in deinen Terminkalender. Es ist wie ein «Date mit dir selbst». Du kannst es auch so reinschreiben, also: «Date mit mir selbst» oder «Ich finde mich». Auf Englisch klingt es für mich etwas eleganter: «Finding me».
Nichts tun
Sobald du an deinem Rückzugsort angekommen bist, ist dein Ziel schon fast erreicht. Du musst jetzt nichts mehr tun – ausser in die innere Stille zu gehen. Das kann am Anfang recht schwierig sein, weil dein Verstand sofort beginnt zu kreisen und dir womöglich alle deine Pendenzen aufzählt, die auf dich warten. Oder er redet dir ein, dass das, was du gerade machst, lächerlich ist und reine Zeitverschwendung. Hör nicht auf ihn. Sitze einfach dort und atme tief ein und aus. Die Einatmung durch die Nase ist dabei kürzer als die Ausatmung durch deinen Mund. Wenn du magst, kannst du dich innerlich fragen: «Wer bin ich?» Lass dich überraschen, was für Antworten – aus deiner Seele – dann in dir auftauchen. Werte nichts. Nimm es nur zur Kenntnis. Vielleicht brauchst du mehrere Anläufe in der Stille, bis du aus deinem Inneren etwas hörst. Es kann auch sein, dass du einfach eine tiefe, innere Ruhe spürst oder ein Kribbeln auf deiner Haut. Auch das darf sein. Du übst dich gerade darin, mit deinem wahren Ich Kontakt aufzunehmen. Gib dir Zeit dazu. Vielleicht hattest du Jahre oder Jahrzehnte keinen Kontakt mit deinem wahren Kern. Diese Kommunikation darfst jetzt zuerst etwas «üben», wobei ich hier eher von «erinnern» sprechen möchte. Es geht darum, dich zu erinnern, wer du wirklich bist. Du warst schon bei deiner Geburt ein perfektes, menschliches Wesen. Daher ist es sinnvoll, einen Blick zurück in deine Kindheit zu werfen.
Schritt 2: Blicke auf deine Kindheit – hier erkennst du vieles
Deine Kindheit kann dir so einiges darüber erzählen, wer du wirklich bist. Damit meine ich jetzt nicht, dass du alle deine schlechten Kindheitserfahrungen oder Traumata noch einmal in dir Revue passieren lässt. Nein. Es geht darum, dass du auf die Dinge zurückblickst, die du schon als Kind gut konntest, ohne dich dafür besonders anstrengen zu müssen. Es war dir wie angeboren – und das ist es auch. Du hast deine Gaben und Fähigkeiten, die du in diesem Leben auf der Erde brauchst, bereits bei deiner Geburt «mit im Koffer» gehabt. Du als Seele weisst das. Doch du als Mensch mit deinem Verstand hast es vielleicht während deiner Schulzeit vergessen – oder es wurde dir von deinem Umfeld und den Lehrern «abtrainiert». Blicke daher ehrlich auf deine ersten Lebensjahre zurück. Erinnere dich. Welche Dinge oder Tätigkeiten hast du damals aufgegeben, um ins Kollektiv zu passen. Woran hattest du so viel Freude, dass du es stundenlang hättest tun können, ohne müde zu werden?
Hinschauen ohne zu verurteilen
Dabei geht es nicht darum, im Nachhinein deine Eltern, Geschwister oder Lehrer zu verurteilen. Sie wussten es nicht besser und gaben sicher stets ihr bestes – so gut es ihnen damals eben möglich war. Wir sind ja heute auch erst am Anfang eines bewussten Lebensstils. Was früher undenkbar war, wie zum Beispiel das Reflektieren oder die Meditation, ist heute für viele Menschen normal.
Sobald du erkennst, was du all die Jahre unterdrückt hast, erhältst du viele Informationen, wer du wirklich bist. Ein Beispiel: Vielleicht hattest du seit langem das Gefühl, du seist eine ambitionierte Karrierefrau und sassest daher stundenlang im Büro vor dem Computer, weil du gut in der Schule warst. Doch wenn du zurückblickst, erinnerst du dich, dass du früher nichts lieber getan hast, als dich draussen in der Natur aufzuhalten. Hast du dich damals mit den Bäumen und Pflanzen unterhalten? Oder sogar mit den Naturwesen?
Schritt 3: Frage dein geistiges Team – hole dir Unterstützung
Spürst du, da gibt es noch mehr in mir, aber du kannst es nicht genau benennen? Ist es für dich eher diffus verborgen wie in einem Nebel? Dann frage dein geistiges Team um Unterstützung. Dein geistiges Team besteht aus deinen Schutzengeln und anderen Lichtwesen. Sie sind stets an deiner Seite und begleiten dich auf deinem Lebensweg. Sie kennen auch deinen Seelenplan – also den Grund, warum du hier auf die Erde gekommen bist. Auf die Frage «Warum bin ich wirklich hier?» werde ich in meiner nächsten Episode (Nr. 12) näher eingehen.
Planetarische Herkunft
Dein geistiges Team weiss aber auch, woher du wirklich stammst und damit können sie dir darauf antworten, wer du wirklich bist. Eines kann ich dir vorwegnehmen: Du bist ein Lichtwesen, das hier auf der Erde in einem menschlichen Körper eine irdische Erfahrung macht. Du bist Licht pur. Du bist Seele pur. Auch du bist also im Grunde genommen ein Lichtwesen. Die Zeit ist jetzt für dich womöglich gekommen, dass du dich daran erinnerst. Vielleicht spürst du deshalb den unerklärlichen Drang in dir, deinem wahren Ich näher zu kommen. Eines ist sicher: Du als Seele bist unsterblich. Du lebst unendlich. Das kann dir vielleicht dabei helfen, einige deiner Ängste loszuwerden. Was nicht bedeutet, dass du ab jetzt dein Leben rücksichtslos leben sollst. Dein Körper ist der Tempel deiner Seele, ihr Wohnort also. Daher ergibt es durchaus Sinn, dass du gut zu ihm schaust. Falls du dich also mit dem Gedanken anfreunden kannst, ein Lichtwesen zu sein, dann trete in Kontakt mit deinem geistigen Team und erkundige dich bei ihnen, von woher du wirklich stammt und wer du in Wahrheit bist. Diese Fragen kannst du in deinem Inneren stellen – am besten an einem ruhigen Ort, wie in Schritt 1 beschrieben. Vertraue darauf, dass du ihre Antworten erkennen wirst. Mit der Zeit und mit etwas Übung kannst du so eine tolle Kommunikation – und eine tolle Teamarbeit – mit deinem geistigen Team aufbauen. Zweifle nicht daran. Du kannst das.
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