Fühlst du überhaupt noch oder verdrängst du nur? Bist du dir noch bewusst, was du fühlst? Kannst du den Unterschied zwischen deinem Herzen und deinem Kopf fühlen?
Verdrängen
Fühlst du überhaupt noch oder verdrängst du nur? Viele Menschen heutzutage können – oder besser gesagt wollen – ihre Gefühle nicht mehr fühlen. Warum? Weil es wehtut, wenn die Gefühle negativer Natur sind. Weil es Tränen geben kann. Weil es dir schier das Herz zerreisst, wenn du in alte Verletzungen hineinspürst. Weil du dann womöglich die (vermeintliche)Hoffnungslosigkeit spürst, die du gegenüber deinem aktuellen Leben hast. Weil du nichts Gutes mehr an deinem Leben finden kannst und du sonst fühlen könntest, dass du einen neuen Weg einschlagen musst. Verdrängen ist hier eine sehr effektive Lösung – wenn auch keine gute. Es gibt viele Arten der Verdrängung; die meisten sind von unserer Gesellschaft sehr gut akzeptiert und werden als solche auch nicht angesehen. Wie zum Beispiel Alkohol, Rauchen, ungesundes Essen, zu viel Arbeit, Freizeitstress, zu wenig Bewegung, zu wenig frische Luft, zu viel Social Media Konsum, zu viel Surfen im Internet. Um hier nur einige zu nennen. Der Verdrängungsmechanismus der Menschen ist meist sehr subtil. Wie sieht deiner aus? Wenn du ganz, ganz ehrlich mit dir bist und in den Spiegel schaust, wirst du deine Verdrängungstaktiken sicher erkennen. Ich will dich damit nicht verurteilen oder bewerten. Sondern es dir einfach vor Augen führen. Verdrängen deiner (aufgestauten) Gefühle ist nicht die Lösung. Nur weil es viele Menschen gerade praktizieren, bedeutet das nicht, dass du es auch tun musst, oder?
Nicht hinschauen
Wenn du deine Gefühle verdrängst und nicht hinschaust, bleibst du in deinem Hamsterrad stecken. Du bewegst dich nicht aus deiner Komfortzone. Das ist nur auf den ersten Blick bequem. Doch beim genaueren Hinschauen merkst du – wenn du ehrlich zu dir bist – dass du vielleicht schon lange nicht mehr glücklich bist. In deinem Job. In deiner Partnerschaft. An deinem Wohnort. Mit deinen aktuellen Freunden und Bekannten. Mit deinen Freizeitaktivitäten. Wenn du jahrein jahraus stets das gleiche tust, entwickelst du dich aber nicht weiter. Stehenbleiben ist ein Rückschritt. Gerade in der heutigen Zeit, in der sich alles immer schneller dreht. Wenn du nichts Neues wagst, nichts veränderst, bleibst du in deiner Komfortzone. Dort bewegst du dich in den gewohnten Parametern. Keine Überraschungen – weder im positiven noch im negativen. Glaubst du vielleicht. Doch das ist nur eine vermeintliche Sicherheit, die du dir selbst suggerierst. Oder das Aussen. Die Gesellschaft. Dein Leben kannst du nicht kontrollieren. Jedenfalls nicht, indem du vor deinen Gefühlen davonläufst.
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Bewusstsein
Bist du dir noch bewusst, was du fühlst? Vielleicht bist du im Verdrängen so gut, dass du dir gar nicht mehr bewusst bist, was du tatsächlich fühlst. Ist dein Leben eine einzige Lüge? Oder kannst du ehrlichen Herzens noch etwas fühlen? Hier sind wir auch schon bei den «echten» Gefühlen angelangt. Wie unterscheiden sie sich von den «falschen»? Die wahren Gefühle entstehen in deinem Herzen. Die falschen in deinem Kopf. Was ich damit meine? Wenn du wieder richtig fühlst, aus deinem Herzen, dann ist das ungetrübt, frei und einfach wunderbar. Wenn du deine vermeintlichen Gefühle in deinem Kopf generierst, dann ist dies bloss eine Steuerung deines Körpers und deines Daseins. Ein hohles Gefühl, bei dem im Nachhinein ein schaler Nachgeschmack hängenbleibt. Wenn du dir zum Beispiel zum x-ten Mal ein neues Kleidungsstück kaufst, das du gar nicht nötig hast, weil dein Kleiderschrank schon überquillt. Oder weil du dir jedes Jahr ein neues Auto kaufst (oder ein neues Leasing abschliesst), obwohl du jeden Tag immer nur von A nach B fährst und du die Strecke auch mit dem Fahrrad bewerkstelligen könntest. Das sind keine Glücksgefühle. Es sind Gewohnheiten. Dein Hamsterrad. Deine Flucht vor deinem wirklichen Leben. Wie lange willst du das noch tun?
Deine Selbstverantwortung
Wenn du dich dazu entschliesst, wieder die Verantwortung für dein Leben zu übernehmen, dann darfst du dich jetzt auch deinen Gefühlen stellen. Schritt für Schritt. Tag für Tag. Ich behaupte damit nicht, dass es easy ist oder angenehm. Nein, es kann dich dabei ganz schön durchschütteln, wenn du zum Beispiel durch ein Gefühl des «Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden» hindurchatmest, anstelle dich mit Alkohol zu betäuben oder stundenlang an deinem Smartphone zu hängen und sinnlose Posts zu lesen. Ich will hier nicht als Moralapostel auftreten und alle Vergnügungsmöglichkeiten schlecht reden. Aber es geht mir hier um das Mass und den Einsatz dieser Dinge. Wenn du einen nächsten Schritt in die neue Welt gehen willst, die bereits begonnen hat, dann ist es an der Zeit, dass du dich deinen Gefühlen stellst. Immer mal wieder. Keine Sorge: diese verschwinden nicht so schnell und lassen sich je länger je schlechter einfach so «unter den Tisch wischen». Warum also nicht schon heute die Verantwortung für das übernehmen, was gerade nicht so gut läuft in deinem Leben? Es geht hier nicht um Perfektion. Auch nicht darum, keine Fehler zu machen. Es geht bei der Selbstverantwortung darum, genau (und ehrlich) hinzuschauen, daraus zu lernen und dann einen neuen Weg einzuschlagen. Einen Weg, der für dich und deine Seele bestimmt ist. Nicht einen Weg, den die grosse Masse geht und auf dem du leicht steuerbar bist. Wage etwas Neues. Du bist es dir wert, oder?
Kennst du deine Gedanken? Oder ist es dir egal, was du den ganzen Tag über denkst? Weisst du, warum es wichtig ist, deine Gedanken zu fokussieren? Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir den Antworten auf diese Fragen nachzugehen. Nächste Woche in meinem Blog: «Selbstverantwortung – für deine Gedanken».
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