Lebst du dein wahres Ich? Oder versteckst du dich hinter einem Schein-Ich, damit du von deiner Familie geliebt wirst? Hast du Angst davor, nicht geliebt zu werden?
Abhängigkeit
Versteckst du dich hinter einem Schein-Ich, damit du von deiner Familie geliebt wirst? Wenn ja, dann ist diese Überzeugung womöglich schon in deiner frühen Kindheit entstanden. Als Kleinkind war es damals für dich überlebenswichtig, dass du von deinen Eltern, Geschwistern und anderen Verwandten gemocht wurdest. Denn nur sie konnten dir deine Bedürfnisse erfüllen: essen, trinken, dich bei deiner Entwicklung als Mensch zu unterstützen. Doch jetzt bist du erwachsen und imstande, alle deine Bedürfnisse selbst zu stillen. Am besten auch gerade sie dir selbst zu stillen, ohne eine Hilfe von aussen. Die Abhängigkeit von deiner Familie – oder auch von anderen Menschen, in der du als kleines Kind warst, ist jetzt vorbei. Bist du dir dessen bewusst? Oder kann es sein, dass du dich unbewusst immer noch nach deren Liebe sehnst? Vielleicht ist das auch der Grund, dass du dich immer noch wie früher benimmst und rasch in alte Muster fällst, wenn du deine Familienmitglieder triffst. Lang eingespielte Verhaltensmuster – zum Teil jahrzehntelang – beginnen da zu greifen. Warum? Weil das die Macht der Gewohnheit ist. Wenn du aber bereit bist, aus diesen dir antrainierten Glaubensmustern auszusteigen, dann erwartet dich eine ungeahnte und neue Freiheit. Du wirst – vor allem auch mental – unabhängig und frei. Wie toll!
Angst
Womöglich klingt dies wie Musik in deinen Ohren. Doch du bewegst dich doch nicht aus deinen angestammten Familienmustern? Warum? Hast du Angst davor, nicht geliebt zu werden, wenn du dein wahres Ich zeigst und lebst? Es ist gut möglich, dass du deine Familie vor den Kopf stösst, wenn du dich zeigst, wie du wirklich bist. Plötzlich bist du vegan und kein Fleischgeniesser mehr. Oder du findest die Politik langweilig und wendest dich anderen Themen zu, wie zum Beispiel der Spiritualität. Vielleicht eckst du damit bei deiner Familie an, erntest nur Kopfschütteln über deine neuen Interessen und dir geht der Gesprächsstoff mit deinen ehemals Geliebten aus. Was nun? Ehrlichkeit mit dir selbst ist hier angesagt. Wenn du dich aus Angst, nicht mehr dazuzugehören, weiter verbiegst, dann wirst du immer in diesem Familien-Korsett gefangen sein. Doch das ist in der jetzigen Zeit immer weniger möglich, denn die Zeit der Wahrheit hat begonnen. Als erstes die Wahrheit gegenüber dir selbst. Wenn du dich aber weiterhin vor deinem wahren Ich drückst und es verbirgst, wirst du mit der Zeit krank – wenn du es nicht schon bist. Dein Körper kann nicht alles abfedern. Irgendeinmal – das kann nach Jahrzehnten sein – hat er genug und gibt dir das auch unmissverständlich zu verstehen. Zum Beispiel mit einer chronischen, schmerzhaften Krankheit. Ehrliches Hinschauen ist dann angesagt. Reflektieren. Auch wenn das manchmal weh tut. Und hinter (fast) all deinen vermeintlichen Problemen mit deiner Familie steht immer die Angst vor Ablehnung. Die Angst nicht geliebt zu werden. Und das Bemühen, angenommen und geliebt zu werden, so wie du eigentlich bist.
Selbstverantwortung
Doch wie bereits eingangs erwähnt, kannst du dir das Gefühl der Liebe und des Angenommenseins auch selbst geben. Genauer gesagt: Es ist deine Aufgabe, dies hier zu tun. Das ist ein reiner Akt der Selbstliebe. Wenn du dich nicht selbst liebst und so annimmst, wie du heute bist – mit allen Stärken und Schwächen – wer wird es dann für dich tun? Es liegt in deiner Verantwortung, dass du dir das schenkst, nachdem du dich in deinem tiefsten Innern sehnst. Erst wenn du in der Lage bist, deine wahren Gefühle selbst zu befriedigen, werden es die Menschen im Aussen auch tun. Warum? Weil sie der Spiegel deines Innern sind. Nicht immer. Aber in den meisten Fällen. Und wenn dich jemand verurteilt über deine Art zu denken, zu sprechen, dich anzuziehen oder dich zu verhalten, dann frage dich innerlich ganz ehrlich: stehe ich wirklich 100%ig hinter mir oder gibt es da noch einen (kleinen) Anteil in mir, der an mir zweifelt? Ja, es ist nicht leicht, dir dabei selbst zuzugeben, dass du (noch) nicht voll und ganz hinter deinem «neuen» Ich stehst. Trotzdem kannst du den Mut in dir finden, dich aus deiner Komfortzone zu befreien. Was hast du schon zu verlieren?
Meditation
Energie. Klarheit. Vertrauen.
Mut
Hast du den Mut, dich lächerlich zu machen? Ja, es ist gut möglich, dass deine Familie den Kopf schütteln wird, wenn du plötzlich einen anderen Weg einschlägst. Es kann auch sein, dass sie dich deswegen belächeln. Na und? Dann machst du dich halt in deren Augen lächerlich. Auch wenn sie dir sagen (oder denken), dass dein Vorhaben aussichtslos ist und du kein Geld damit verdienen wirst. Das darf dir egal sein. Vielleicht sind sie ja nur eifersüchtig auf dich, dass du es wagst, etwas Neues zu beginnen und hoffen heimlich, dass du dabei scheiterst. Denn sonst müssten auch sie sich hinterfragen und ihr Leben ändern. Wie unbequem… Das darf dir egal sein. Dein Fokus und deine Priorität liegen jetzt in deiner Selbstverwirklichung. Das sind keine leeren Worte. Deine Seele sehnt sich danach, sich selbst auszudrücken und ihre wahren Aufgaben zu übernehmen, für die sie auf diese Erde gekommen ist. Nimm dir die Zeit – am besten in der freien Natur – und höre in dich hinein. Warum bist du hier? Was hast du dir für diese Inkarnation vorgenommen? Und dann beginne, dies in die Tat umzusetzen. Schritt für Schritt. Baby-Schritte sind völlig in Ordnung. Wichtig ist, dass du deine alten Glaubensgrenzen sprengst und in eine neue Richtung gehst. In DEINE Richtung.
Kannst du mit deinen Freunden über alles reden? Wirst du von ihnen so angenommen, wie du bist? Verstehen sie dich auch ohne Worte?
Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir den Antworten auf diese Fragen nachzugehen. Nächste Woche in meinem Blog: «Mach dich lächerlich – deine Freunde».
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