First feel, then run
«First think, then run», pflegte mein Allgebra-Lehrer im MBA-Lehrgang stets zu sagen. Das hat zwar bei mir bezüglich den mathematischen Formeln nicht viel geholfen. Jedoch seine Botschaft dahinter ist mir geblieben. Es geht darum, den Fokus zu halten. Was will ich? Wohin will ich? Heute habe ich diesen Satz für mich abgeändert auf: «First feel, then run.» Warum? Weil ich mit meinem Herzen fühlen kann, wohin der für mich richtige Weg führt.
In diesem Artikel zeige ich dir drei einfache, aber tiefgreifende Schritte, wie du mehr Klarheit in dein Leben bringst. Die Basis für dein glückliches, neues Leben.
Schritt 1: Deinem Herzen vertrauen
Viel zu oft noch sind wir in unserem Kopf. Das wurde uns spätestens in der Schule so eingetrichtert. Nur Fakten zählen. Sichtbare Beweise. Am besten noch Listen mit Pro und Kontra erstellen, bevor du einen Entscheid fällst. Doch die Zeit dieser Entscheide ist jetzt an ihr Ende gekommen. In der Neuen Zeit, die gerade begonnen hat, entscheidest du aus deinem Herzen heraus. Wie soll das gehen?
- Höre nicht mehr auf deinen Verstand.
- Beginne wieder dein Herz zu fühlen
- Nimm dir entsprechend viel Zeit und Ruhe für dein Herz.
- Kehre so oft du kannst zurück in dein Inneres.
- Beginne damit zu erkennen, was sich gut anfühlt und was nicht.
- Löse dich von dem Drang, eine Rechtfertigung im Aussen zu suchen.
Dein rationaler Verstand greift auf Erfahrungen aus deinem jetzigen Leben zurück. Doch das wird in der Neuen Zeit nicht ausreichen. Da benötigst du einen umfassenden Überblick. Am besten multidimensional. Dafür ist dein Herz zuständig. Dort «sitzt» die Weisheit deiner Seele. Und deine Seele kann (im den allermeisten Fällen) auf viele Leben zurückgreifen.
Schritt 2: Stimmungs-Check
Schliesse deine Augen. Atme tief durch deine Nase ein und zähle dabei innerlich auf 4. Beim Ausatmen atmest du durch den Mund aus und zählst dabei innerlich auf 6. Wiederhole diese Atmung ein paarmal, bis du ruhiger wirst. Stelle dir vor, wie jetzt ein scharfer Wind durch deinen Kopf bläst und deine Gedanken klärt. Danach fragst du dich:
- Wie geht es meinem Herz heute?
- Was braucht mein Herz von mir?
- Was will es mir mitteilen?
- Wo habe ich nicht genau hingeschaut oder hingehört?
- Was darf ich in meinem Leben jetzt ändern?
Dann lausche deinen Gedanken, die in dir aufsteigen. Vielleicht siehst du auch einfach Bilder. Oder erhältst eine Ahnung oder ein Gefühl, wohin dein Weg in diesem neuen Jahr führen kann.
Schritt 3: Sei kreativ
Wenn du kreativ bist, dann «arbeiten» deine Hände, dein ganzer Körper. Du ziehst deinen Fokus von deinem Verstand weg, rein ins Fühlen. Es geht nicht darum, dass du konkret über etwas nachdenkst, für das du dir Klarheit wünscht. Im Gegenteil. Es geht darum, dass du andere Sinne in dir weckst und dabei loslässt. Was kannst du Kreatives tun? Hier ein paar Ideen:
- malen
- singen – auch unter der Dusche oder im Auto
- tanzen – wild und ungehemmt durch deine Wohnung
- musizieren
- basteln – mit allen möglichen Sachen
- gehe in den Wald und bastle aus Zweigen, Blättern, Steinen etwas.
Es geht hier nicht darum, perfekt zu sein. Du willst deine «Kunst» nicht verkaufen. Du willst einfach bei dir selbst ankommen. Die Antworten auf deine aktuellen Lebensfragen werden in dir auftauchen. Vertraue. Nicht an dem Tag deiner Kreativität. Aber später. Sobald du dazu innerlich bereit bist.
Healing
Herz öffnen. Blockaden lösen. Antworten finden.
Mini-Übung
Nimm dir 5-10 Minuten Zeit. Wenn möglich, gehst du in dieser Zeit an der frischen Luft spazieren. An einem ruhigen Ort, an dem du nicht gestört wirst. Dein Smartphone nimmst du dazu nicht mit (Challenge?… nimm sie an). Dann verbinde dich innerlich mit deinem Herzen. Deine Bereitschaft, dies zu tun, reicht. Starte ein inneres «Gespräch» mit deinem Herzen. Frage es, was es dir heute sagen will. Bleibe offen. Vielleicht hast du eine Idee, die plötzlich einströmt, ein Gefühl oder einen Gedanken, wenn du an ein bestimmtes Projekt (oder einen Menschen denkst). Öffne dich für alles. Das Gespräch mit deinem Herzen (und damit auch mit deiner Seele) kannst du so oft wiederholen, wie du möchtest.
Dein Urvertrauen
Wenn du wieder beginnst, ganz auf dich selbst zu vertrauen, erkennst du auch deinen ganz persönlichen Weg. Deinen Seelenweg. Dein geistiges Team – deine Lichtgeschwister und deine Schutzengel – werden dir dabei zu Seite stehen. Sie geben auch klare Informationen, was grad in deinem Leben ansteht und an welcher Stelle du jetzt abbiegen darfst. Dein Vertrauen braucht es, weil dir nicht dein ganzer Weg gezeigt wird. Nur immer der nächste Schritt. Alles andere ist wie im Nebel – du fühlst es, aber kannst es nicht in Worte fassen. Bevor dir da dein Verstand dazwischen grätscht, kehre immer wieder zu deinem Herz zurück. Fühle. Höre hin. Und vertraue, dass alles gut wird.
Praxis-Tipp
Frage dich jeden Abend beim Ins-Bett-gehen: Wie sieht mein nächster Schritt aus? (in einem Projekt, in einer Lebenssituation, mit einem Menschen). Du darfst gespannt sein, was dir dann als erstes einfällt, wenn du am nächsten Morgen aufwachst. Greife dabei nicht sofort zu deinem Smartphone, sondern höre in dich hinein. Was für eine Antwort erhältst du? Diese Übung kannst du auch über mehrere Tage (oder Wochen) anwenden, bis du Klarheit hast, was du jetzt als nächstes tun darfst. Du bist in deiner Selbstverantwortung. Sobald du klar siehst, darfst du auch den nächsten Schritt tun. Ohne zu zögern. Mutig. Kräftig. Bestimmt. Als leuchtendes Vorbild. Dazu bist du hier auf der Erde, oder?
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