Claudine Birbaum. Live Your Soul. Der Seelen-Podast für Frauen.

Wähle weise: Mitgefühl oder Mitleid

Hast du manchmal das Gefühl, du hast zu wenig (Lebens-)Energie für dich übrig? Siehst du nur noch Negatives um dich herum? Fühlst du dich dem Chaos in der Welt machtlos gegenüberstehen?

In dieser Episode zeige ich dir drei einfache, aber tiefgreifende Schritte, wie du dein Mitgefühl von deinem Mitleid unterscheiden kannst. So kannst du aktiv steuern, wohin deine (Lebens-)Energie wirklich fliesst und warum. Damit wirst du zur wahren Schöpferin deines Lebens.

Schritt 1: Fühle mit dir: Entscheide dich für dich selbst.

Schritt 2: Steuere deinen Energiefluss: Werde von der Retterin zur Schöpferin

Schritt 3: Werde zum Vorbild: Geh in deine wahre Kraft

Lass dich inspirieren und in deinem Herzen berühren.

Healing. Claudine Birbaum. Selbstermächtigung. Seelenplan. Selbstwert.

Wer ist Claudine

Multidimensionales Medium | Autorin | Podcasterin 
Mein Weg

3 Schritte, wie du den Unterschied zwischen Mitgefühl und Mitleid erkennst.

 

Schritt 1: Fühle mit dir: Entscheide dich für dich selbst

Hast du manchmal das Gefühl, du hast am Ende des Tages zu wenig (Lebens-)Energie für dich übrig? Stellst du dich (und dein Licht) meist unter den Scheffel und andere vorne an? Dann wählst du höchst wahrscheinlich das Mitleid vor dem Mitgefühl. Was hat das für Auswirkungen auf dich und dein Leben? Wenn du mit vielen und vielem Mitleid hast, dann leidest du mit. Anders ausgedrückt: Du nimmst einen Teil dieses Leids der anderen auf deine Schultern. Das geschieht zum Teil unbewusst, doch die Energie fliesst von dir zu diesem Menschen. Du hast etwas weniger, er etwas mehr. Doch damit ist euch beiden nicht geholfen. In Schritt 2 (Werde von der Retterin zur Schöpferin) gehe ich noch näher auf dieses Zusammenspiel der Energien ein. Fakt ist jedoch, dass wenn du stets Mitleid wählst, wirst du am Ende des Tages auch immer zu wenig Energie für dich übrighaben. Das ist nicht ehrbar, sondern damit schmälerst du deinen Selbstwert. Um anderen Menschen wirksam helfen zu können, musst du in deiner ganzen Kraft und Energie sein. Darum:

 

Mach dich zur Nummer 1

Stelle dich selbst aufs Siegerpodest, auf den ersten Platz. Visualisiere ein Siegerpodest wie zum Beispiel nach einem Skirennen oder einem Marathonlauf. Dann stellst du dir vor, wie du dort aufs Treppchen steigst und zuoberst Platz nimmst. Ab heute bist du die Nummer 1 in deinem Leben. Wie fühlt sich das für dich an? Wenn es sich etwas «komisch» anfühlt, dann kann es daran liegen, dass du von Kindheit auf so konditioniert wurdest, dass du dich verstecken musst. Das wurde uns Frauen früher viel suggeriert, nach dem Motto: Zuerst kommen alle anderen in der Familie und am Schluss dann die Frau/Mutter, die dann noch nehmen kann, was übrigbleibt (sei das Essen, Zeit für sich, Energie und anderes). Doch diese «Dienerrolle der Frau» wurde uns von der Gesellschaft schon zu lange übergestreift. Und wir haben diese als Frau bewusst oder unbewusst eingenommen, weil es halt eben so war und unsere Mutter, Grossmütter und Urgrossmütter es uns vorgelebt haben. Doch jetzt kannst du selbstbewusst zur Nummer 1 in deinem Leben werden. Damit wirst du automatisch auch zum Vorbild für alle anderen in deiner Umgebung und deiner Familie. Darauf gehe ich in Schritt 3 näher ein.

 

Schritt 2: Steuere deinen Energiefluss: Werde von der Retterin zur Schöpferin

Wenn du dich abends oft ausgelaugt fühlst, dann geht es jetzt darum, deinen Energiefluss besser zu steuern. Entscheide dich, dass du ab heute deine Energie bei dir behältst. Das bedeutet, dass du dich für das Mitgefühl entscheidest und dich vom Mitleid verabschiedest. Denn wenn du im Mitleid bist, dann übernimmst du – meist unbewusst – die «Bürde» des anderen oder zumindest einen Teil davon. Wie in Schritt 1 bereits beschrieben, geht es ihm danach etwas besser, dir etwas schlechter. Beiden ist damit nicht geholfen. Ein Beispiel: Eine Freundin klagt bei dir über ihren Partner. Du hörst aufmerksam zu, vielleicht gibst du ihr auch einen Tipp. Doch du behältst deine Energie für dich. Du fühlst mit, aber du leidest nicht mit ihr.

 

Die Macht der Worte

Achte ab jetzt bewusst auf deine Wortwahl. Sage «Ich fühle mit dir» statt «das tut mir leid» oder «du tust mir leid». Beim ersten Satz drückst du dein Mitgefühl aus – aber du behältst deine Energie für dich. Bei den beiden anderen Sätzen fällst du ins Mitleid und wirst dabei zur Retterin dieses Menschen. Hier in unserem Beispiel die Retterin deiner Freundin. Doch das willst du gar nicht, denn deine Freundin muss dieses Problem selbst lösen. Das ist ihre Aufgabe. Wenn du es ihr unbewusst energetisch abnimmst, dann wird ihr das Leben ein neues Problem «bringen», damit sie weiter an sich arbeiten kann. Das bringt ihr nichts.

 

Bewusste Gedankenkontrolle

Entscheide dich daher, achtsam zu sein und kontrolliere bewusst deine Wortwahl und deine Gedanken. Frage dich beim Zuhören: Falle ich wieder ins Mitleid? Sei dabei ehrlich mit dir selbst. Der Sprung vom Mitleid zum Mitgefühl braucht etwas Zeit und Übung. Doch du schaffst das. Was geschieht danach?

 

Schritt 3: Werde zum Vorbild: Geh in deine wahre Kraft

Du wirst zum Vorbild für dein Umfeld und für alle Menschen, die dir begegnen.

Zuerst machst du aber einen «inneren Hausputz»: Löse deine Probleme und räume deine Altlasten auf. Das ist genug Unterstützung für deine Familie und deine Ahnenlinie. Alles, was du in deinem Inneren aufräumst, hilft vielen Generationen vor und nach dir – nicht nur deren sechs, wie oft behauptet wird. Dann werde zur wahren Schöpferin deines Lebens. Das heisst: Du entscheidest bewusst, wem oder was du deine Energie schenkst und aus welchem Grund. Realisiere deinen Seelenplan und setze ihn in die Tat hier auf der Erde um. So wirst du zu einem Leuchtturm für andere. Inspiriere sie – bewusst oder unbewusst – dass es sich lohnt, sein wahres Ich zu leben.

Leuchte aus deinem Inneren heraus

Das tust du eigentlich automatisch, sobald du in dir aufgeräumt hast und auch, wenn du immer noch am Aufräumen bist. Lass dir Zeit dazu. Es ist wie bei einem Frühlingsputz einer Wohnung oder eines Hauses. Du beginnst an einem Ort, gründlich, und gehst dann von Zimmer zu Zimmer, bis alles glänzt und strahlt. Das kann für dein erwachendes Bewusstsein bedeuten, dass es noch ein paar Monate oder Jahre dauert, bis wirklich alles makellos glänzt in deinem Inneren. Aber die Zeit spielt keine Rolle. Du gehst einfach voran, putzt was an «Flecken» in deinem Inneren auftaucht. Die Zauberwörter dazu sind «vergeben» und «loslassen». Für tiefere Verstrickungen und Verletzungen über dein Bewusstsein hinaus, wähle ein multidimensionales Medium wie ich es bin, um dich dabei zu unterstützen.

Je stärker dein inneres Strahlen wird, desto mehr Menschen werden sich von dir angezogen fühlen und dir (ungefragt) ihr Leid klagen. Doch du hast gelernt: Du hörst ihnen zu, du darfst mit ihnen fühlen, aber du leidest nicht (mehr) mit ihnen. Damit bleibst du in deiner Strahlkraft und wirkst weiter als Leuchtturm für alle, die dorthin wollen, wo du bereits bist.

 

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