Wertschätzung – Teil 3

Du erledigst den Haushalt nach der Arbeit, oder nebst der Kinderbetreuung. In einer gemeinsamen Wohnung gibt es immer unzählige Sachen, die im Alltag anfallen: Einkaufen, putzen, aufräumen, kochen, waschen, bügeln und und und. Jeder kennt diese Arbeiten zur Genüge, die meist zulasten unserer Freizeit erledigt werden. Wenn dann dazu noch ein Partner/eine Partnerin an deiner Seite lebt, der/die deine Arbeit nicht schätzt, oder diese vielleicht sogar ganz an dich abschiebt, ist das sehr zermürbend. Und auch frustrierend. Hier gibt es verschiedene Taktiken, darauf zu reagieren: Du kannst mit deinem Partner täglich streiten, bis er/sie auch einen kleinen Teil der unliebsamen Arbeit übernimmt. Du kannst demonstrativ alles stehen und liegen lassen, bis das Chaos in der Wohnung ausbricht und eine Diskussion heraufbeschwört. Oder du kannst in den «kalten Krieg» verfallen und den anderen mit eisigem Schweigen strafen. Doch all diese Dinge werden dich nicht zufrieden stellen, glücklich machen schon erst recht nicht. Sie werden höchstens dazu führen, dass du deine Partnerschaft die Probe stellst oder im schlimmsten Fall ruinierst.

Was kannst du dann tun, damit deine Person geschätzt wird? Wie bei vielem anderen gilt auch hier: Du beginnst zuerst mit dir selbst. Wann hast du dir das letzte Mal gesagt, dass du eine tolle Person bist, weil du den ganzen Haushalt schmeisst? Wann hast du dir das letzte Mal einen schönen, erholsamen Abend gegönnt nach einer anstrengenden Woche mit vielen Verpflichtungen? Und: Wann hast du deinem Partner/deiner Partnerin das letzte Mal gesagt, dass du seine/ihre Arbeit schätzt – falls du diese überhaupt wahrgenommen hast. Wenn du dir wünschst, dass deine Arbeit gesehen und als wertvoll geschätzt wird, dann beginne als erstes mit dir selbst. Bedanke dich bei dir selbst, dass du eine zuverlässige Person bist, die den Haushalt in Schuss hält. Klopfe dir selbst auf die Schultern und zähle alles auf, was du diese Woche getan hast. Dann belohne dich mit etwas Gutem: einem Spaziergang, einem Entspannungsbad, einer Gesichtsmaske oder einem guten Buch. Das wird dein Selbstwertgefühl erhöhen und dich besser fühlen lassen. Danach kannst du immer noch mit deinem Partner/Partnerin über eine Neuaufteilung der Arbeiten sprechen – aus einer Position der Ruhe und der Selbstliebe heraus.

Nächste Woche im Blog «Wertschätzung»: Wie kannst du es schaffen, dich selbst wertzuschätzen.

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