Nachdem ich mich ausführlich mit der Angst vor der Kritik auseinandergesetzt habe, ist die Kritik eingetroffen – ganz nach dem Gesetz der Anziehung, stelle ich ohne Verwunderung fest.

Was jetzt? Als erstes treffen mich die Worte mitten ins Herz. Ich bin traurig. Enttäuscht. Warum können die Menschen meine Freude an meinem Buch nicht mit mir teilen? In meiner Betrübtheit wende ich mich an eine Freundin, die die Sache auf den Punkt bringt: Es sind nur ein, zwei Personen, die mein Buch nicht gut finden – deren Kritik ist auch sehr pauschal und nach längerem Hinsehen auch nicht sehr ausgereift. Wer eine solche Kritik am Weihnachtstag schreibt, hat wohl auch ein Problem mit sich selbst, nicht nur mit meinen Texten im Buch.

Trotz dieser objektiven Sicht, die mir weiterhilft und mich beruhigt, schmerzt es sehr. Ich beginne, den Schmerz zuzulassen, in ihn hinein zu spüren, den Kern Wahrheit, der darin versteckt ist, zu finden. Nach ein paar Tagen habe ich es geschafft. Die Entdeckung ist eine Erleichterung – und ein weiterer Schritt vorwärts auf meinem Herzensweg.

 

 

 

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