Meine Angst vor Kritik ist ein Teil von mir. Jeder Mensch, der seine Träume verwirklicht – oder auf dem Weg dorthin ist – verspürt diese. Doch das hilft mir nicht wirklich weiter, meine Schwäche anzunehmen.

Unsere Gesellschaft verlangt nach perfekten Menschen – ohne Schwächen und Nachteile. Doch existieren diese überhaupt? Wohl kaum, jedenfalls habe ich bis heute noch keinen solchen Menschen getroffen. Warum streben wir trotzdem nach Perfektion, obwohl diese unerreichbar ist? Ist es überhaupt erstrebenswert, perfekt zu sein? Alles läuft dann so gradlinig im Leben, berechenbar – langweilig?

Eines wird mir dabei klar: wenn die Menschen nicht so auf Perfektion fokussiert wären, würde es ihnen viel bessergehen. Ich versuche also, mich von der Perfektion zu lösen. So kann ich meine Angst nicht als Schwäche ansehen sondern als Zeichen, dass mir mein Buchprojekt sehr am Herzen liegt. Ein interessanter Gedanke, dem ich weiter nachgehen will.

 

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