Hast du deine Opferrolle erkannt? Hast du den Mut, sie loszulassen? Dann darfst du dir als erstes selbst gratulieren, denn dazu gehört definitiv viel Mut dazu. Oft ist es so, dass wir unsere Muster im Leben so oft wiederholen, dass wir sie irgendeinmal satt haben. So geht es mir auf jeden Fall. Dann ist mein Leidendruck so hoch, dass ich einfach aus meiner Komfortzone hinaus will, koste es, was es wolle. Dann habe ich auch den Mut dazu, genau hinzuschauen.

Der Wahrheit ins Auge blicken

Es nützt nichts, mit dem vermeintlichen Schicksal zu hadern. Wie im Blogteil «Nicht hinschauen wollen» bereits erwähnt, trägst du auch keinen Nutzen davon, das Gleiche immer wieder zu wiederholen, weil es dir stets das gleiche Resultat bescheren wird. Jetzt ist die Zeit gekommen, der Wahrheit ins Auge zu blicken und deine Opferrolle genau unter die Lupe zu nehmen. Du kannst dich fragen: Warum habe ich dieser besagten Person stets die Schuld an meiner Misere gegeben? Was habe ich darin für «Vorteile» gesehen? Welchen unangenehmen Gefühlen oder Tatsachen will ich damit aus dem Weg gehen? Was wollte ich nicht sehen? Diese Fragen musst du für dich ehrlich beantworten. Du kannst sie dir durch den Kopf gehen lassen, doch am besten ist es dann, die Antworten von Hand aufschreiben, das ist nachhaltiger und zwingt dich, deine Gedanken zu ordnen. Dies gibt dir schlussendlich mehr Klarheit. Und Klarheit brauchst du, um genau zu erkennen, was du nicht mehr willst.

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Neues Bewusstsein

Wenn du weiter gehen willst und bereit dazu bist, dann kannst du dir auch weitergehende Fragen stellen, wie zum Beispiel: Wieso ziehe ich immer die gleichen Männer an? Warum übersehen mich meine Chefs bei einer Beförderung immer? Warum suche ich mir stets unzuverlässige Kollegen an? Die Fragen zielen darauf ab, dass du aus deiner Opferrolle hinauskommst und wieder Verantwortung für dein Leben übernimmst. Du wirst wieder aktiv. Zuerst in deinen Gedanken, indem du wieder bewusst wahrnimmst, was um dich herum geschieht. Dann werden deine Handlungen folgen.

Warten auf Antworten

Du brauchst dich aber nicht unter Druck zu setzen. Die Antworten werden in dir aufkommen, sobald du dazu bereit bist, sie anzunehmen. Du wirst es manchmal nicht gerne sehen, was da auf dich zukommt. Doch es ist wichtig, dass du dich bewusst dazu entschliesst, endlich klar zu sehen und dich nicht mehr hinter deiner Opferrolle zu verstecken. Willst du wirklich noch deine Mutter für dein Leben verantwortlich machen, weil sie dir vor 30 Jahren etwas sagte, dass dich verletzte? Das ist doch zu einfach, oder? Das Leben hat dir mehr zu bieten – und du hast mehr vom Leben verdient. Also lasse los und wage etwas.

Etwas ändern

Wenn du deine Opferrolle wirklich von ganzem Herzen loswerden willst, dann musst du dafür auch etwas tun. Als erstes musst du damit aufhören, die anderen zu verurteilen und stets die Fehler im Aussen zu suchen. Sage dir jedes Mal innerlich «Stopp!», wenn du bemerkst, dass du wieder in deine alte Schlaufe fällst. Dann füge hinzu: «Ich alleine bin verantwortlich für mein Leben.» Dann beginne, etwas an deinem Leben zu ändern. Jeden Tag hast du dazu die Chance, eine neue Wahl zu treffen. Nimm dir also vor, jeden Tag eine andere Wahl zu treffen. Nur eine ganz kleine, wie zum Beispiel: Ich gönne mir fünf Minuten Pause nur für mich am Mittag und meditiere. Das ist ein Akt der Selbstliebe. So nimmst du dein Leben aktiv in die Hand. Auch wenn dich an diesem Tag keiner liebt, dann liebst du dich selbst. Du wirst unabhängiger vom Aussen. Wie toll! Oder du entscheidest dich, einen Telefonanruf zu tätigen und dich über einen neuen Job zu erkundigen. Was auch immer du tust: tue es mit deiner vollen Überzeugung, etwas Neues erreichen zu wollen. Ein kleiner Schritt pro Tag genügt. Am nächsten Tag wagst du dann einen neuen Schritt. Und so weiter, bis du plötzlich feststellst, dass du in deinem Kopf ein anderes Gedankenmuster aufgebaut hast, dass du deine Opferrolle gar nicht mehr benötigst, weil du stark genug bist, dein Leben «alleine» zu leben, ohne stets ein Opfer zu sein. Wie schön und bereichernd.

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