In den letzten drei Teilen der Reihe: «Die Macht deiner Ausstrahlung» bin ich darauf eingegangen, warum du immer die gleichen Männer, die gleichen Vorgesetzten oder grundsätzlich Menschen anziehst, die dich verletzen. Einige Beispiele von negativen Glaubenssätzen habe ich dabei bereits aufgezählt. Heute will ich näher darauf eingehen.

Negative Glaubenssätze

Wir alle besitzen diese – bewusst oder unbewusst. Doch sie steuern auf jeden Fall unser Leben, unsere Entscheide und vor allem auch, was wir in unser Leben ziehen – oder eben auch nicht. Du brauchst dich also nicht zu verurteilen, wenn es in deinem Leben nicht vorwärts geht, wenn du immer wieder in den gleichen Situationen landest oder ähnliche Menschen anziehst, die dir nicht gut tun und dich daran hindern, ein glückliches Leben zu leben. Du bist in guter Gesellschaft – wir alle verfügen über solche Glaubenssätze und Überzeugungen, die uns blockieren, ein erfülltes Leben anzuziehen. Die häufigsten und hartnäckigsten Glaubenssätze stammen aus unserer Kindheit.

Unsere Kindheit

In unserer Kindheit, vor allem in den ersten zehn Lebensjahren, formen wir Glaubenssätze, die wir oft unser ganzes Leben mittragen. Diese Überzeugungen erstellen wir aus dem Blickwinkel eines heranwachsenden Kindes, bei dem nur eines wichtig ist: Die Liebe und Wertschätzung des Vaters und der Mutter zu erlangen, zu behalten und täglich zu bekommen. Dies ist ein Ur-Instinkt und er ist sehr wichtig, denn ohne einen erwachsenen Menschen würden wir als Kleinkind nicht überleben. Daher sind wir auf ihre Fürsorge angewiesen. Wir tun alles, um ihre Liebe zu erhalten. Wir interpretieren daher auch ganz genau, welches Verhalten unseren Eltern gefällt und welches nicht. Wann bekommen wir ihre Liebe und Aufmerksamkeit, wann nicht.

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Ich bin es nicht wert

Wenn wir als kleine Kinder von unseren Eltern abgewiesen werden, entstehen negative Glaubenssätze, die uns ein ganzes Leben behindern können. Oft sind es dann Glaubenssätze wie: «Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden. Ich bin wertlos. Ich bin nicht wichtig. Niemand hört mir zu. Meine Bedürfnisse sind nicht wichtig. Ich bin nicht liebenswert.» All diese Überzeugungen sind ernstzunehmende Blockaden. Wenn sich also deine Wünsche zurzeit nicht erfüllen, obwohl du alles daran setzt, dann besteht die Möglichkeit, dass du einen (oder mehrere) solche Glaubenssätze in dir trägst, die dir nicht gut tun.

Keine Verurteilung

Natürlich geht es hier nicht darum, dass du deine Eltern jetzt verurteilst und ihnen vorwirfst, sie hätten dein Leben ruiniert. Das wäre nicht fair, denn du allein bist für dein Leben verantwortlich – zumindest ab dem Zeitpunkt, ab dem du erwachsen bist. Deine Eltern konnten dir vielleicht nicht das geben, was du als Kind gebraucht hättest: Liebe, Zuwendung, Fürsorge, Wertschätzung. Aber sie haben zumindest dafür gesorgt, dass du Essen hattest, Kleider und ein Dach über dem Kopf. Also sei dankbar für das, was du von ihnen erhalten hast. Versuche, ihnen zu vergeben – eine herausfordernde Sache – und ansonsten lasse deinen Groll und deinen Frust los, denn er blockiert und behindert dich nur selbst. Du verschwendest deine Energie in etwas, das nicht mehr zu ändern ist: Deine Vergangenheit. Schaue lieber in deine Zukunft

Investiere in deine Zukunft

Damit sich deine Wünsche in Zukunft manifestieren, tust du gut daran, diese negativen Glaubenssätze zuerst in deinem Herzen zu finden und sie dann «umzuprogrammieren». Dies ist eine echte Herausforderung und braucht viel Zeit, Wille und Durchhaltevermögen. Doch du kannst es schaffen, davon bin ich überzeugt. Oft braucht es dazu Hilfe von aussen, aber es ist auch möglich, diesen Weg allein zu gehen. Wichtig ist, dass du ehrlich zu dir bist, dass du dir deine Kindheit wieder vor Augen führst, auch wenn es schmerzt. Gib dir danach selbst das, wonach du dich als kleines Kind gesehnt hast und es nicht bekommen hast: Liebe, Wertschätzung, Anerkennung. Du bist jetzt eine erwachsene Person und in der Lage, dir diese Werte selbst zu geben – und dir zu erlauben, diese auch zu bekommen.

Denke immer daran: was du ausstrahlst, ziehst du an. Wenn du nicht zufrieden bist mit dem, was dein Leben dir bietet, dann ist es vielleicht an der Zeit, nach genau solchen negativen Glaubenssätzen aus deiner Kindheit zu suchen und sie danach für immer und ewig aus deinem Leben zu verbannen, damit sich deine Herzenswünsche erfüllen. Denn wenn du selbst das Gefühl hast, nicht liebenswert zu sein, dann wirst du auch keinen Menschen anziehen, der dich von Herzen liebt. Sondern lediglich jemanden, der dir spiegelt, dass du es nicht wert bist, geliebt zu werden. Du allein hast es also in der Hand, dein Leben zum Positiven zu ändern. Am besten gleich heute.

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