«Geld hat man, über das spricht man nicht.» Das ist eine typische Schweizer Redewendung. Doch dieser Ausspruch ist heute nicht mehr zweckführend. Gerade in diesen Zeiten, in denen nichts mehr so scheint, wie es einmal war, ist es nicht einfach, in Geld zu schwimmen oder zumindest genug gespart zu haben, dass man sorgenfrei leben kann, auch nach einem unerwarteten Jobverlust. Geld ist wichtig zum Überleben. Daher versuchen viele Menschen, das Geld oder besser gesagt ihren Geldfluss zu kontrollieren.

Klammern blockiert

Doch auch hier ist das – wie in den vorangegangenen Teilen mit dem Ego, dem Partner und dem Job – ein Ding der Unmöglichkeit. Es ist auch paradox: je mehr du an deinem Geld festhältst und es umklammerst, desto mehr blockierst du den Geldfluss. Was einfach klingt, ist schwieriger umzusetzen. Vor allem, wenn du zum Beispiel gerade arbeitslos bist, Kurzarbeit hast oder sonst zu wenig Einkommen, um alle deine Rechnungen zu bezahlen. In solch einer Situation wird es sehr schwierig, einfach loszulassen und zu vertrauen. Doch genau das ist hier gefragt. Ich meine damit nicht, dass du dein Geld einfach zum Fenster hinausschmeisst oder sonst unnütze Dinge kaufst. Doch es geht darum, deine Idee loszulassen, von woher das Geld, das du dringend benötigst, kommen soll.

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Offen sein

In unsicheren Phasen deines Lebens ist es wertvoll, dass du offen bist für die Wege des Universums. Die Kontrolle über dein Geld abzugeben heisst nicht, dass du jetzt kein E-Banking mehr betreibst oder dass du deine Ausgaben nicht mehr planst. Sondern es heisst vielmehr, dass du dich öffnest für die Quelle, aus der dir neues Geld zufliessen wird. Ich weiss aus eigener Erfahrung während meiner längeren Phase der Arbeitslosigkeit, das dies zwar nicht einfach ist, doch dass das Universum über unerschöpfliche Quellen verfügt, wie es dir Geld zukommen lassen kann.

Der Spur folgen

Manchmal fand ich einfach 10 Franken auf der Strasse, als ich sie dringend benötigte. Oder ein ehemaliger Nachbar rief mich an und fragte mich, ob ich in seiner Schule eine Stellvertretung übernehmen könnte, die mir wieder zusätzlich Geld einbrachte. Es ist also eher selten, dass dir das Geld einfach in den Schoss fällt. Jedoch fallen dir die Gelegenheiten in den Schoss, zusätzlich Geld zu verdienen. Oder plötzlich kam ein Schreiben der Krankenkasse mit einem Auszahlungsschein, da ich noch Geld zurück erhielt. Was für eine Überraschung. Womöglich triffst du irgendeinmal auch auf eine gute Seele, die dir Geld leiht, wenn du es unbedingt brauchst. Wichtig ist, einfach der Spur zu folgen, die das Universum (die Quelle, Gott, deine geistigen Führer, oder an wen auch immer du glaubst) vor dir auslegst. Schritt für Schritt. Tag für Tag.

Vertrauen

Auch sehr wertvoll ist es, dem Universum eingeschränkt zu vertrauen. Oft kam bei mir das Geld auf unerwartete Weise am allerletzten Tag, kurz bevor ich ratlos wurde. Dann geschah ein kleines Wunder – wie oben beschrieben. Das ist die schwierigste Phase. Kurz bevor es gut wird. Das ist so wie im Kino oder in einem Buch, wenn der Held kurz vor dem Happy-End in eine schier ausweglose Situation gerät. Du hältst den Atem an und hoffst, dass er nicht stirbt. Alle Stricke scheinen gerissen zu sein, alles scheint zu Ende zu sein. Dann erscheint die rettende Hand, die den Helden aus dem eisigen Wasser zieht, er findet Nahrung in der Wüste oder ein Auto, mit dem er sich weiter fortbewegen kann. Doch hier gibt es keine Abkürzung. Hier musst du durch. Die Natur macht es dir ja auch jeden Morgen vor. Kurz bevor die Sonne aufgeht, ist die Temperatur draussen meist am Kältesten. Doch die Tiere und Pflanzen harren aus. Sie vertrauen darauf, dass die Sonne aufgeht und sie erwärmt. Sie spüren instinktiv, dass dies geschehen wird und warten auf ihre Erlösung mit vollem Vertrauen. Wenn sie es können, dann kannst du das auch.

Lass dich überraschen

«Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.» Dies ist ein Spruch, von dem du dich langsam aber sicher verabschieden darfst. Die letzten Monate und Wochen haben es uns gezeigt, dass nichts mehr planbar ist. Kontrolle ist also sinnlos. Viel mehr Sinn dagegen ergibt es, (wieder) auf das Universum zu vertrauen, die Kontrolle dort abzugeben und darauf zu vertrauen, dass dir geholfen wird. Auch wenn die Hilfe so aussieht, dass du einen anderen (oder zusätzlichen) Job machen darfst, dass du von deiner Kaufsucht loskommst oder dass du es übers Herz bringst, dein Auto zu verkaufen. Was auch immer das Universum an dich heranträgt: Lass dich überraschen. Und vertraue darauf, dass es viel besser sein wird, als dass du es dir zurzeit ausmalst. Spätestens wenn du an dem Punkt angelangt bist, an dem du nichts mehr zu verlieren hast, kannst du es doch einmal versuchen, die Kontrolle abzugeben, oder?

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