Was unternehme ich bloss heute Abend? Wen rufe ich an? Ich halte es nicht mehr aus in meiner Wohnung. Ich sehne mich nach meinen sozialen Kontakten. Diese oder ähnliche Fragen und Gedanken sind dir wohl mittlerweile bekannt in dieser Zeit des allgegenwärtigen Virus, in der unsere Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Wir vermissen unseren normalen Alltag, unsere Hobbies und Freizeitaktivitäten, die Freunde, die wir dort stets trafen. Oder einfach gesagt: das soziale Leben.

Der Mensch ist kein Einzelgänger

Auch wenn einige behaupten, dass ein Leben als Single oder Einzelperson genial sei, ist es nicht so, dass der Mensch als Einzelgänger geboren wurde. Und wir eignen uns auch nicht dazu. Wir sind Herdentiere, auch wenn wir in diesem modernen Leben in kleineren Wohnungen leben und nicht mehr in grossen Gruppen. Doch wir brauchen den Austausch mit den anderen, dass wir miteinander sprechen, uns dabei in die Augen schauen und die Körpersprache erkennen. Eine Umarmung, ein leichter Händedruck, ein Lachen – vieles kann uns helfen, wenn es uns einmal grad nicht gut geht. Doch in dieser Virus-Zeit ist dies alles schwieriger geworden und wir Menschen sind gezwungen, uns entgegen unseres eigentlichen Naturells zu verhalten und zu leben. Das kann auf die Dauer nicht gesund sein für unseren Gemütszustand und unser Wohlbefinden.

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Mit der Isolation umgehen

Doch wie gehst du mit der Isolation um? Was, wenn dich die Einsamkeit überfällt – egal, ob du Single bist, alleine wohnst, in einer Partnerschaft lebst oder in einer Familie. In all diesen Lebenssituationen kann es jetzt so sein, dass du dich allein und verlassen fühlst. Deine eigenen vier Wände (oder deine nähere Umgebung) scheinen zu schrumpfen, dir fehlen deine Bekannten und Freunde. Vielleicht bemerkst du in dieser Zeit auch, dass du nicht mehr in der richtigen Partnerschaft lebst oder die Familie nicht mehr für dich stimmt. Doch darüber schreibe ich später in diesem Monat. Heute schauen wir uns an, was du tun kannst, wenn du dich allein und von der ganzen Welt verlassen fühlst. Als erstes kann ich dir sagen: Es bringt nichts, wenn du vor diesem Gefühl der Einsamkeit flüchten willst. Es wird dich immer wieder einholen – heute, morgen, in einem Monat oder einem Jahr. Das beste ist also, dass du dich diesem Gefühl gleich stellst und dir mutig zugestehst: Ich fühle mich einsam. Dann beobachte genau, was das in dir auslöst. Wie fühlt sich dein Körper an. Wo ist er verkrampft. Wo tut es dir weh? Spürst du eine Verkrampfung in deinem Herzen? Welche Gefühle kommen dabei auf? Trauer, Wut, Verzweiflung, Resignation. Lasse es einfach zu. Alles ist richtig. Nichts falsch. Alles darf sein.

Verbinde dich

Was nun? In einer Phase der Einsamkeit ist es ganz wichtig, dass du dich in Selbstliebe übst. Nachdem du dir bewusst geworden bist, wie es dir und deinem Körper dabei geht, isoliert von den anderen zu sein, geht es darum, dass du nicht in diesem Gefühlsstadium bleibst, sonst wird alles nur noch schlimmer. Doch du kannst dich da selbst wieder herausholen. Zapfe dein Ur-Vertrauen dabei an. Du kannst das. Visualisiere, wie du mit einem langen, seidenen Faden mit dem Universum verbindest, indem du diesen Faden von deiner Kopfkrone aus in den Himmel sendest, wo er sich fest verankert. Dann visualisierst du, wie sich Wurzeln an deinen Füssen bilden und bis in die Tiefe des Erdinnern ranken, um sich dort fest zu verankern. Jetzt bist du wieder stark und gefestigt, auf jeden Fall energetisch. Und danach?

Selbstliebe

Danach übst du dich in Selbstliebe. Das heisst konkret: Gönne dir etwas Schönes. Jetzt. Heute. Auch wenn du in deiner Bewegungsfreiheit gerade eingeschränkt bist, gibt es immer etwas, das du dir jetzt schenken kannst: einen Spaziergang an der frischen Luft (falls möglich), ein gutes Buch, ein Entspannungsbad, eine Runde tanzen zu deiner Lieblingsmusik, ein feiner Tee, Meditationsmusik hören, eine Gesichtsmaske auftragen. Was auch immer es ist, dass dich glücklich macht: Tue es. Jetzt. Zeige dir, dass du dir selbst wichtig bist. Dass du der wichtigste Mensch in deinem Leben bist.

Nächste Woche in diesem Blog über dein Ur-Vertrauen: Wie du mit deiner neuen Freizeit umgehen kannst.

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