Alte Wunden heilen: Aus deinen Liebesbeziehungen

Wie letzte Woche bereits erwähnt, ist die Zeit, in der wir uns aktuell befinden, äussert ideal, unsere alten Wunden aus der Vergangenheit noch einmal anzuschauen, zu heilen und dann für immer loszulassen. Ja, die Zeitqualität, die jetzt herrscht, zwingt uns regelrecht, noch einmal hinzuschauen. Die Energieschwingung der Erde erhöht sich praktisch jede Woche. So sind auch wir Menschen gezwungen, unsere Schwingung der Erde anzupassen, wollen wir bei den Ereignissen, die noch auf uns zukommen, mithalten können. Damit meine ich, dass wir energetisch die viele hoch schwingende Energie in unserem Körper aufnehmen können, die je länger je mehr auf die Erde gesandt wird. Vor allem nehmen wir diese Energie in unserem Herzen auf – wenn es denn auch offen ist.

Dein Herz öffnen

Aus diesem (spirituellen) Hintergrund ist es sehr wichtig und wertvoll, wenn du jetzt dein Herz öffnest – so weit es dir eben möglich ist. Dazu ist es notwendig, dass du dir eben noch einmal anschaust, was denn so in deinem Herzen «herumliegt». Das ist so, als wie wenn du in deinen Keller gehen würdest, dort das Licht anmachst und dir anschaust, was für Dinge es dort hat. Womöglich sind dort alte Sachen gelagert, die du schon vergessen hattest. Einige mögen schon ein wenig angeschimmelt sein, andere zwar noch in gutem Zustand, aber völlig verstaubt. Wiederum andere sind unbrauchbar geworden oder passen nicht mehr zu deiner jetzigen Lebenseinstellung. Vieles muss also entsorgt werden. Danach – nachdem du den Keller gründlich gereinigt hast – kannst du erst wieder neue Dinge dort lagern. So verhält es sich auch mit deinem Herzen. Wenn du dort seit Jahren Liebeskummer und Enttäuschungen deponiert hast, die du nie richtig angeschaut hast, wird es dort sehr überfüllt sein. Kein Platz ist dann mehr frei für die neuen schönen Dinge, die bereits auf dich warten und gerne in dein Leben treten möchten. Also gibt es nur eine Lösung: Hinschauen.

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Hinschauen

Am besten machst du also einmal eine Bestandesaufnahme deines Herzens. Das klingt vielleicht ein wenig rational, doch es ist sehr emotional. Du lässt dich dabei nur von deinen Gefühlen und deiner Intuition führen. Setze dich an einen ruhigen Ort – wenn möglich in der Natur – und atme tief ein und aus, um innerlich zur Ruhe zu kommen. Dann frage dein Herz: Was willst du mir heute zeigen? Was kann und darf ich jetzt loslassen? Und dann höre gespannt hin. Vielleicht ziehen jetzt Bilder aus einer (oder mehreren) vergangenen Liebesbeziehung an dir vorbei, die du nicht im Frieden beendet hast. Oder du spürst einen stechenden Schmerz in deiner Herzgegend und erinnerst dich dabei an einen ehemaligen Partner/Partnerin. Dann weisst du, dass dieser Schmerz und diese Erinnerung jetzt losgelassen werden muss. Du erlebst diese Augenblicke aus deiner Vergangenheit womöglich sehr real, so als ob du wieder in der gleichen Situation wärst. Doch heute darfst du dich daran erinnern, das dies alles zu deiner Vergangenheit gehört. Heute bist du ein glücklicher Mensch – egal ob in einer Beziehung oder als Single. Du kannst der anderen Person innerlich sagen, dass du ihr die Dinge verzeihst, die sie dir damals angetan hatte. Wenn das nicht geht, dann sagst du dir innerlich: Ich versuche zu verzeihen. Auch das öffnet schon die Tore deines Herzens. Deine Geistführer und Schutzengel werden dann den Rest für dich erledigen. Vertraue darauf. Wenn es dir möglich ist, kannst du dieser Person auch für dieses Erlebnis danken, wenn auch es schmerzhaft war, denn du hast daraus etwas gelernt und bist reifer weitergegangen.

Aufschreiben und verbrennen

Wie bereits letzte Woche erwähnt, macht es durchaus Sinn, wenn du dir deinen alten Schmerz von der Seele schreibst – oder zeichnest. Alles darf aufgeschrieben werden, ohne Zensur. Alles, was du dieser Person, die dich damals so verletzte, nicht sagen konntest – oder wolltest. Jetzt kannst du dies nachholen. Danach nimmst du dieses Blatt Papier und verbrennst es. Alternativ kannst du es auch in kleine Stücke zerreissen und in deiner Toilette herunterspülen. Beide Aktivitäten sind eine Art Ritual – du lässt los. Es ist gut möglich, dass du dieses Ritual mehrmals wiederholen musst, wenn die Beziehung sehr schmerzhafte Wunden in deinem Herzen hinterliess oder du noch zu sehr daran festhältst. Das ist dann die Opferrolle, die du nicht gerne loslassen möchtest. Mehr zu der Opferrolle, deren Vor- und Nachteile und warum viele Menschen sie so gerne leben, erfährst du nächste Woche.

Nächste Woche in diesem Blog zum Thema «Alte Wunden heilen»: Aus deiner Opferrolle

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2 Kommentare

  1. Auch hier wieder: Herzlichen Dank, liebe Claudine. Als Anregung noch der Hinweis, dass ich bei der Würdigung des Vergangenen nicht nur den (vielleicht negativ erlebten) Beitrag der Partnerin/des Partners verzeihe, sondern auch meinen Teil der Verantwortung (falls es den gibt, was sehr wahrscheinlich ist in einer Beziehung) verzeihe bzw. zu mir nehme, um wirklich frei für Neues zu werden.

    1. Lieber Michael,
      Danke für deinen Hinweis. Ja, sehr gut, es ist sicher wichtig und ergibt auch Sinn, dir selbst zu verzeihen. Es braucht ja immer zwei Personen für einen Streit oder eine Meinungsverschiedenheit. Und sich selbst verzeihen ist auch ein Akt der Selbstliebe und ein Bejahen zu seiner Person.

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